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Lokale Agenda

Jede Menge Schätze

Allerlei beim „Kruuschd- und Krempelmarkt“

Von 
Julia Zent
Lesedauer: 

Plankstadt. . Wenn Zuhause ausgemistet wird, um Platz für Neues zu schaffen, landen die aussortierten Dinge häufig in der Mülltonne – selbst wenn sie eigentlich noch gut erhalten sind. Im Sinne der Nachhaltigkeit möchten die Mitglieder der Plankstadter Lokalen Agenda dies vermeiden und veranstalten nun bereits zum dritten Mal den in der Bevölkerung beliebten „Kruuschd- und Krempelmarkt“. An diesem Freitag, 2. September, zwischen 18 und 21 Uhr sowie am Samstag, 3. September, zwischen 10 und 12 Uhr laden die Ehrenamtlichen alle Plankstadter und Einwohner aus umliegenden Kommunen zum Stöbern in das Gemeindezentrum ein.

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Vielfalt an Haushaltswaren

Die Vorbereitungen für den Flohmarkt haben dabei bereits zwei Tage zuvor begonnen, wie Rita Wolf erklärt: „Es sind viele Menschen vorbeigekommen, die alle möglichen Dinge mitgebracht haben, damit wir sie hier weiterverkaufen können. Von Spielzeug über Schmuck und Dekoartikel bis hin zu Taschen ist fast alles dabei, auch wenn wir dieses Mal nicht mehr so viel Glas und Kleidung angenommen haben.“ Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren habe ihnen gezeigt, dass die großen Mengen an Trinkgläsern oder T-Shirts einfach nicht verkauft wurden und letzten Endes doch entsorgt werden mussten.

Eine große Tasche voller Kinderspielzeuge hat etwa Katrin Dietz-Gaa im Gepäck, um sie der Lokalen Agenda zu übergeben. „Immer, wenn ich oder Bekannte aussortieren, sammle ich die Sachen und bringe sie hier vorbei. Die ganzen hochwertigen Spielsachen Second Hand weiter zu nutzen, ergibt aus meiner Sicht einfach viel mehr Sinn, als sie wegzuschmeißen“, erklärt die Erzieherin aus Plankstadt.

Nagelneue Nähmaschine

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Dennoch sind im Gemeindezentrum so einige Schätze zu entdecken, als die zehnköpfige Truppe die aussortierten Gegenstände thematisch ordnet und auf den Tischen auslegt. In der Elektronikecke findet sich etwa eine nagelneue Nähmaschine, ein Verstärker, Staubsauger oder auch ein Fernseher. „Einige Kuriositäten sind auch immer mal wieder dabei“, stellt Winfried Wolf fest. „Hier hat vorhin jemand eine große, alte Stoppuhr vorbeigebracht, die scheinbar früher in Sporthallen genutzt wurde. So etwas findet man nicht mehr überall.“

Der Gewinn aus dem Verkauf der Dinge soll am Ende Bedürftigen zugutekommen, wie Winfried Wolf erklärt. Die Preise legen die Helfer der Lokalen Agenda dabei selbst fest. „Mit den Jahren haben sich einige von uns Expertisen in gewissen Bereichen angeeignet, sodass wir ganz gut einschätzen können, für welchen Preis wir diesen oder jenen Gegenstand verkaufen“, so Wolf. Natürlich handele es sich um Schnäppchenpreise, wie es sie auf Flohmärkten in der Regel gibt. Gemeinsam als Team, in welchem sich gegenseitig unterstützt und ergänzt wird, funktioniere die Organisation des „Kruuschd- und Krempelmarkts“ einfach am besten.

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