AdUnit Billboard
Freiwilliger Einsatz im Flutgebiet

Kurpfälzer schaufeln Schlamm in Altenahr weg

"Wir haben einfach das Gefühl, etwas tun zu müssen." Deshalb initiierten Joe und Sabine Herrmann aus Plankstadt eine Fahrt mit Freiwillingen in das von der Flut betroffene Altenahr. Unsere Reporterin Katja Bauroth packt mit an.

Von 
Katja Bauroth
Lesedauer: 
Die Helfer auf der Kurpfalz sind mit Schaufeln, Schneeschiebern und Besen in Altenahr und fragen, wo sie anpacken können. © Bauroth

Region/Altenahr. Es sind Eindrücke und Emotionen, die kein Bild, keine Videoaufnahme, ja nicht mal Worte beschreiben können. In den von der schweren Flutkatastrophe vor über einer Woche betroffenen Gemeinden ist nichts mehr, wie es einmal war. Die Naturgewalt Wasser hat aufgezeigt, welche Kraft sie hat und wo die Grenzen des Menschen liegen. Dass die Menschlichkeit wiederum grenzenlos sein kann, beweisen zahllose freiwillige Helfende in den Flutgebieten. Die Solidarität unter den Bürgern ist sagenhaft – für die Betroffenen ein Segen, für den sie unendlich dankbar sind.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Ein Tross aus der Kurpfalz machte sich am Samstag auf, um im Nachbarbundesland anzupacken. Diese Aktion kam zustande, nachdem schon in der Vorwoche ein Team um Nadine Hakel über die Facebook-Singlegruppe Mannheim, Heidelberg und Umgebung eine Spendensammlung organisiert hatte (wir berichteten), bei der auch Lkw-Fahrer Joe Herrmann mit seiner Frau Sabine aus Plankstadt mitwirkten. Joe und Sabine Herrmann wollten mehr machen: „Wir haben einfach das Gefühl, etwas tun zu müssen.“ Also trommeln sie über diese Zeitung und soziale Netzwerke sowie den Freundes- und Bekanntenkreis Freiwillige zusammen, um vor Ort die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Joe Herrmann hält permanent Kontakt zu Koordinatoren in Rheinland-Pfalz. Mehrfach ändert sich vergangene Woche der Einsatzort.

AUDIO: Interview mit Godehard Diederichs von der Polizei Hubschrauberstaffel

Samstag, 6 Uhr: Auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle in Plankstadt stehen schließlich Busse, Kleintransporter und private Autos parat. Schaufeln, Schneeschieber, Schrubber, Schubkarren, Wasserpumpen, Aggregate: Alles wird in die Fahrzeuge verstaut. Dazu viele Sachspenden wie haltbare Lebensmittel, Tierfutter, Hygieneartikel, Desinfektionsmittel, Gummistiefel und Arbeitshandschuhe. Ein Team von Goos Baumpflege und Gartengestaltung aus Brühl ist ebenfalls mit von der Partie. Bernd Henke, Florian Scherer und Chef Jörg Goos fahren mit einer Menge Arbeitsgeräte sowie einem Anhänger mit Kleinbagger mit. Für sie ist klar: Wir wollen helfen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

„Vorsicht vor roten Eimern“

Mehr zum Thema

Flutkatastrophe

Fluthilfe: Tross aus der Kurpfalz hilft in Altenahr

Veröffentlicht
Bilder in Galerie
68
Mehr erfahren
Lokales

So sieht es im Ortskern von Altenahr aus

Veröffentlicht
Laufzeit
Mehr erfahren
Kurpfälzer helfen den Flutopfern

Spendenaktion für Sinzig nimmt Fahrt auf

Veröffentlicht
Von
Jürgen Gruler
Mehr erfahren

„Das ist keine Kaffeefahrt“, richtet Initiator Joe Herrmann ernste Worte an die Teilnehmenden und gibt Anweisungen, die er wiederum von Zuständigen im Einsatzgebiet erhalten hat. „Wenn ihr rote Eimer seht, dann macht einen großen Bogen darum“, warnt er vor Gefäßen, in denen sich Kadaver und Schlimmeres befinden können. „Greift nicht mit den bloßen Händen in den Schlamm“, verweist er auf Gefahrenstoffe, die sich darin befinden, und damit einhergehende Krankheitsauslöser. Alle bekommen Arbeitshandschuhe, darunter sollen sie Einmalhandschuhe tragen.

„Wir fahren ja hin, um mit anzupacken. Aber manchmal hilft es den Menschen dort auch, einfach zuzuhören und sie auch mal in den Arm zu nehmen“, deutet Annette Decker auf das Seelenleben der Betroffenen hin, die Familienmitglieder, Freunde, ihre Existenz verloren haben. Selbst für volle Verpflegung haben die Organisatoren gesorgt. Jeder solle auf den anderen achten, gibt Joe Herrmann mit, „und spielt keine Helden. Wer nicht mehr kann, hört auf. Niemand ist da böse. Und wer das, was er dort sehen wird, nicht verkraftet, den lassen wir auch vorzeitig nach Hause bringen.“ Etwa 150 Menschen werden im Ahrtal noch vermisst, mehr als 130 wurden bereits tot geborgen.

Megastau bei der Anfahrt

Die Fahrt beginnt. Und sie wird zäh. Stau, Stau, Stau. Zu viele Helfer drängen in die Gebiete rund um Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig, die Straßen sind verstopft. Immer wieder werden Warnungen im Radio durchgesagt, eine Hilfsaktion eines Radiosenders, der Freiwillige animiert hat, sogar abgebrochen. Später wird dann für die Folgetage der Individualverkehr für die Region untersagt, damit der Müll im großen Umfang abgefahren werden kann. Dazu kommt der unerfreuliche Wetterbericht: In Landesteilen sind Unwetter vorhergesagt, auch für Rheinland-Pfalz. Die etwas mehr als zweistündige Fahrt dauert doppelt so lang. Währenddessen ändert sich auch noch einmal der Einsatzort. Zuletzt hieß es nachts um 2.44 Uhr per WhatsApp: Berg. Nun ist es Altenahr, wie schon vor ein paar Tagen.

Der Weg nach Altenahr ist vom Ausmaß der Katastrophe gesäumt. Verschmutzte Straßen, Staub, Berge von Sperrmüll an den Straßen, Autos, die auf Zäunen hängen oder mitten in Feldern stehen, weggespülte Fahrbahnen und Brücken. An Hauswänden ist zu erkennen, wie hoch das Wasser der Ahr stand, die eigentlich als ruhig und lieblich bekannt ist. An einer Bushaltestelle kleben Zettel mit Hilfsangeboten, auch volle Wasserflaschen sind dort abgestellt. Hinter einem Blumenfeld türmen sich Überreste von Häusern und Steine – eine Notdeponie mitten im Grünen.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Am Ortseingang in Altenahr ist eine Parkmöglichkeit bei Getränke Zimmermann für den Tross aus der Kurpfalz vorgesehen. Bei der Ankunft am Mittag regnet es. Die Sachspenden werden ausgeladen und ins Getränkelager von Klaus Zimmermann gebracht. Dort sortieren Monika Zimmermann und Ellen Conrady die Sachspenden und packen für Betroffene Pakete, die direkt von Helfern zu den Familien gebracht werden. Ellen Conrady selbst ist auch von der Flut betroffen: Der Keller war überschwemmt, die Heizung ist kaputt, „aber meine Schwester hat kein Haus mehr“, erzählt sie, dass ihre Schäden harmlos im Vergleich zu anderen Schicksalen sind. Klaus Zimmermann bekommt sowohl von Joe Herrmann als auch von Nadine Hakel Bargeldspenden in die Hand gedrückt: „Sie wissen am besten, wo das Geld gebraucht wird.“ Im Laufe des Tages bringen Nadine Hakel und Sabine Fleischmann Sachspenden mit Klaus Zimmermann zu Menschen in der Region. „Ein dreijähriges Kind hat sich so sehr über einen kleinen Plüschelefanten gefreut, das war einfach unbeschreiblich“, berichtet eine sichtlich gerührte Sabine Fleischmann von einem Erlebnis. Genau deswegen ist sie auch mitgefahren: Nächstenliebe zeigen.

Nach weiteren Abstimmungen mit einigen Wirrungen geht’s endlich los: Mit Schaufeln, Besen, Schneeschippen und Eimern machen sich die Kurpfälzer auf den Weg zum betroffenen Stadtkern. Je mehr sie sich die Straße dorthin hinunter begeben, desto furchtbarer werden die sich ihnen bietenden Bilder. Zerborstene Schaufensterscheiben, zerdrückte Fahrzeuge, ein Auto in einem Baum, Spuren von Öl auf den Fahrbahn, demolierte Häuser, teils weggerissene Wände und Balkone, Bäume, die in den Gebäudewänden stecken: Die Augen sehen so viel, begreifen kann es der Kopf kaum. Der international bekannte Weinort mit seiner über 1000-jährigen Geschichte gleicht einem Trümmerfeld.

Anpacken statt wandern

In Gruppen suchen die Freiwilligen rund um Schwetzingen und Hockenheim Aufgaben. Ein Privathaushalt freut sich, dass Vincent Wiest ihm helfen möchte. „Ich bin fit und kann mit anpacken“, sagt er. Deshalb sei es für den 19-Jährigen selbstverständlich, sich als Freiwilliger im Katastrophengebiet einzubringen. Später erzählt er, dass er einen Baum mit zersägt und Schutt weggeschaufelt hat. Blasen an den Händen zeugen vom Einsatz des jungen Mannes, der einmal eine Laufbahn bei der Polizei oder Bundeswehr einschlagen möchte.

Mit Manfred Rothen und Gert Schäfer aus Oftersheim, Martin Ziehr aus Schwetzingen, Nadine Schäfer aus Hockenheim, Armin Wacker aus Plankstadt, Carina und Yasmin Schweitzer aus Edingen-Neckarhausen beziehungsweise Plankstadt sowie dem Ehepaar Herrmann finde ich mich im zuletzt nicht mehr in Betrieb gewesenen Hotel Hübel wieder. „Seit ihr das Team für die Küche?“, hatte ein Mann auf der Straße unsere Gruppe angesprochen. Wir sagen einfach ja.

Die Steinstufen zum Hotel sind teils abgebrochen. In der alten Gaststube baumelt halbherzig ein Luster. Im Aufgang zu den Obergeschossen hängen noch holländische Holzschuhe als Zierde und Hufeisen. Die drei Stufen hinab zur Küche sind glitschig. Schlamm, überall Schlamm. Es ist stockdunkel. Niemand hat an eine Stirnlampe gedacht. Etwa zehn Prozent im Ort haben noch keinen Strom, auch Wasser gibt es nicht überall. Es wurden Versorgungstanks und Dixiklos aufgestellt.

Wo anfangen? Chaos. In den Räumen und im Kopf. Egal. Einfach loslegen. Im Dunkeln schaufeln wir den Schlamm in Eimer und schleppen ihn auf die Straße. Dort wird er auf einen vorhandenen Haufen gekippt. Hauptsache raus aus dem Haus. Macht das überhaupt Sinn, frage ich mich beim Tragen der schweren Eimer? Der Zustand des Gebäudes deutet eher auf einen Abriss hin. „Die Substanz des Baus ist gut, die Mauern halten was aus“, antwortet der Mann, der uns als Küchenteam einteilte.

Die Seele der Küche wird entsorgt

Teller, Tassen, Tablets, Töpfe, Kellen, Fleischwolf, Fritteuse, Kühlschränke, Spüle, Regale – Stück für Stück Seele der Küche wird aus dem Haus getragen. Irgendwann stehen vier Männer in weißen Overalls mit der Aufschrift „Time to help“ da und schaufeln, als gäbe es kein Morgen. Sie kommen aus der Türkei, sind Ehrenamtliche der gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Offenbach bei Frankfurt. Der Schlamm scheint nicht weniger zu werden. Immer wieder läuft die Brühe nach. Zwei Ehepaare kommen: „Können wir hier mit helfen?“ Können sie. Eine Frau trägt glücklicherweise eine Stirnlampe. Jetzt wird das Ausmaß erst richtig sichtbar. Selbst Kühlkammer und Topfdepot sind zum Teil wadenhoch mit Schlamm gefüllt, der zudem in die Schränke geflossen ist. Unter der Decke klemmen Schüsseln, auch ein hellblauer Kamm. Das Fenster zum Innenhof ist zersplittert, der Rahmen verzogen. Die große Dunstabzugshaube über dem alten Herd hängt einseitig herunter. „Vorsicht, nicht, dass die runterkommt“, warnt Joe Herrmann. Mittlerweile ist ein Scheinwerfer gebracht worden und eine Menschenkette hat sich gebildet, die die Eimer nach draußen reicht. Das ist effizienter, als ständig hin und her zu laufen. Manchmal kommt ein „Eimer nicht zu voll bitte“ oder „starker Mann gebraucht“, um etwa großes Geräte oder eine Kiste zu tragen.

Ich stehe zwischen zwei Jugendlichen aus Siegburg, befülle Eimer und reiche sie weiter. „Wir waren eigentlich in Schlund, sind aber wegen der Wetterwarnungen dort evakuiert worden“, erzählt der eine. Über das Einsatzzentrum am Nürburgring seien sie an Hilfsorte gebracht worden. Für sie eine Selbstverständlichkeit wie für viele junge Menschen, die in den Straßen zu sehen sind. Sie schultern einfach Spaten und klappern Häuser ab, fragen, wo sie gebraucht werden. Eine Düsseldorferin räumt Schlammbrühe mit einem Schieber beiseite, der schwarz-weiß geflieste Boden wird sichtbar. Ein Schieber – definitiv das bessere Gerät als mein Spaten, wie ich feststelle. Überhaupt: Diese kleine Schaufel wirkt in Anbetracht des Ausmaßes dieser Katastrophe geradezu lächerlich in meinen Händen. Und doch: Sie leistet einen Beitrag zur Hilfe, wenn auch nur einen klitzekleinen.

Hilfe unter Helfenden

Ähnlich geht es den anderen in der Gruppe. Kaputt und von oben bis unten schlammverschmiert kommen sie zum Stützpunkt bei Getränke Zimmermann, wo heiße Würstchen, Kaffee und Getränke warten. Ein Kleintransporter hält. „Wollt ihr Bier?“, ruft ein Mann aus dem Autofenster. Wollen wir. Zwei Kästen mit gekühltem Gerstensaft werden abgestellt. Die Hilfsbereitschaft unter den Helfenden selbst ist enorm. Unser Trupp bietet wiederum Vorbeikommenden Speisen und Getränke an. Hans-Joachim Fuhrmann nimmt dankend an. Er unterstützt mit der freiwilligen Feuerwehr die Verkehrslenkung und regelt am Samstag die Zufahrt zu Altenahr. Der frühere Pressesprecher des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger erzählt von einem früheren Hochwasser 2016, woraufhin viel für den Hochwasserschutz getan wurde. „Damals war das bei Weitem nicht so schlimm wie jetzt – diesmal kam die doppelte Wassermenge“, schildert er und berichtet von einer Situation aus dem engsten Verwandtenkreis: Die Familie saß ab 22 Uhr auf dem Dachfirst des Hauses in Altenburg, einem Teil von Altenahr. 13 Stunden musste sie ausharren, immer wieder neuen Gefahren wie mitgerissenen Wassertanks und Baumstämmen ausgesetzt. Aus dem Helikopterzentrum hieß es irgendwann, man könne nichts mehr für sie tun, bis dann doch eine Rettung erfolgte. Hans-Joachim Fuhrmann ist angetan von der landesweiten Hilfsbereitschaft – „die Menschen kommen aus allen Richtungen“. Gemeinsam – nur das zählt. Das Leid der Menschen in den Flutgebieten wird es nicht lindern, doch sie sollen wissen, dass sie nicht allein sind.

„Eigentlich wäre ich heute im Schwarzwald wandern gegangen. Als ich von der Aktion erfahren habe, rief ich die Freunde an und habe gesagt: Ich habe etwas Besseres vor“, erzählt Manfred Rothen. Der Oftersheimer ist schockiert vom Anblick des Ortes: „Das ist so schlimm wie ein Erdbeben und ein Tsunami zusammen.“ Das kann Martin Ziehr aus Schwetzingen so unterschreiben. Er habe – wie viele der Helfer im Kurpfälzer Tross – schon die ganze Zeit überlegt, wie er mit anpacken kann. Die initiierte Aktion kam ihm gerade recht. Als Armin Wacker davon in unserer Zeitung las, hat auch er sich spontan angeschlossen. Ebenso Gerd Schäfer: „Ich bin begeistert, dass Privatpersonen sich so engagieren“, lobt er Initiatoren wie Joe Herrmann. Immerhin habe der ja gar nichts mit dem Ahrtal zu tun.

Gerd Schäfer habe schon die ganze Zeit überlegt, wie er helfen könnte. „Allein herfahren war mir zu unsicher, ich wusste ja nicht, wohin ich mich wenden sollte“, ist er dankbar für die Organisation. Nadine Schäfer aus Hockenheim erfuhr über Facebook von der Aktion und wollte wie auch die Schweitzer-Schwestern Carina und Yasmin einfach helfen. Das Leid der Menschen in den Flutgebieten bewegt.

Enttäuschung bei Organisator

Spät am Abend geht es für den Trupp aus der Kurpfalz zurück – mit Blasen an den Händen, Bildern, die einen nicht loslassen, aber auch einem Glücksgefühl im Herzen. Und es bleibt auch die Gewissheit, dass noch sehr viel zu tun ist. Deshalb möchte Joe Herrmann eine weitere Hilfsaktion starten – diesmal jedoch anders.

Er macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung, dass nach 500 Anrufen und 400 Anmeldungen für den Einsatz letztlich nur knapp 40 Helfende mit ins Ahrtal fuhren – und die dürfen stolz auf sich sein! Für einen privaten Organisator, der Geld für Busmieten in die Hand genommen hat, sind die nicht eingehaltenen Zusagen dennoch ein Desaster. Umso glücklicher ist er über das Entgegenkommen von Stefan Mayer und seinem Busunternehmen aus Plankstadt, für die drei Busse, die nicht benötigt worden sind, keine Kosten zu verbuchen. Evo Bus Mannheim, die Malerwerkstätten Hauck aus Heidelberg und die Esso-Tankstelle Plankstadt nennt er im Reigen der Unterstützer symbolisch. „Alle, die jetzt dabei waren, würden wieder mitkommen. Das nächste Mal nagel ich die Leute, die mir zusagen, persönlich fest“, hat Joe Herrmann sein Fazit gezogen. Dann wird es auch in Sachen Busfinanzierung und Versorgung Änderungen geben.

Es bleiben Eindrücke und Emotionen, die kein Bild, keine Videoaufnahme, ja nicht mal Worte beschreiben können. Und die Gewissheit: Die Menschen in den Flutgebieten werden unsere Hilfe die nächsten Wochen und Monate weiter benötigen.

  • Zusatzangebot: Hier gibt es ein Audiointerview mit Godehard Diederichs von der Polizei Hubschrauberstaffel (Quelle: B & B Medien, Mannheim).
  • Weitere Fotos gibt es hier.
Flutkatastrophe

Fluthilfe: Tross aus der Kurpfalz hilft in Altenahr

Veröffentlicht
Bilder in Galerie
68
Mehr erfahren
Lokales

So sieht es im Ortskern von Altenahr aus

Veröffentlicht
Laufzeit
Mehr erfahren

Mehr zum Thema

Flutkatastrophe

Marienthal freut sich über Hilfe aus Plankstadt

Veröffentlicht
Von
Katja Bauroth
Mehr erfahren
Wer macht mit?

Plankstadter packen in Sinzig mit an

Veröffentlicht
Von
Catharina Zelt
Mehr erfahren
Gemeinsam anpacken

Kurpfälzer helfen den Flutopfern - damit jeder Euro ankommt

Veröffentlicht
Von
Jürgen Gruler
Mehr erfahren

Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

Thema : Hilfe für Flutopfer

  • Hilfe für das Ahrtal Reilinger Sachspenden kommen im Katastrophengebiet gut an

    Thomas Große organisiert unermüdlich Aktionen in Bad Neuenahr. Eine konkrete „Wunschliste“ sorgt für effiziente Unterstützung. Aktuell wird Material für eine Realschule benötigt.

    Mehr erfahren
  • Plankstadt Bürgermeistermedaille für Joe Herrmann

    Der Partnerschafts-, Hausfrauen- und Landfrauenverein spenden 2160 Euro für die betroffenen Flutgebiete im Ahrtal. Bürgermeister Nils Drescher zeichnet Plankstadt für besondere Verdienste in diesem Bereich aus.

    Mehr erfahren
  • Gemeinsam anpacken Kurpfälzer helfen den Flutopfern - damit jeder Euro ankommt

    Gemeindechefs unserer Region stehen mit der Schwetzinger Zeitung hinter der Aktion „Kurpfälzer helfen den Flutopfern". Die Idee dazu hatte Achim Nassner. Es wird Geld für die Flutopfer in Sinzig gesammelt.

    Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1