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Keine Baumpatenschaften in der Stadt

Von 
Volker Widdrat
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Schon im Hochsommer verfärbten sich die Blätter braun. Viel Laub liegt schon länger auf Straßen und Gehwegen. Die Bäume in der Stadt haben unter dem Hitzestress und der wochenlangen Dürre gelitten. Oft wollten Bürger beim Gießen in der heißen Jahreszeit unterstützen. Eine Leserin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, hatte beispielsweise nach Baumpatenschaften gefragt.

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Die Gärtner hätten die Situation aber gut im Griff gehabt und die jungen Stadtbäume einmal wöchentlich gewässert. Die älteren tiefwurzelnden Bäume müssen das aushalten und schaffen das in der Regel auch, da sie mit den Wurzeln das Grundwasser erreichen, teilte der Leiter der Stadtgärtnerei, Bernd Kolb, auf Anfrage unserer Zeitung an das Rathaus mit. Zusätzlich seien zwei Fremdfirmen im Auftrag der Stadt unterwegs gewesen, um die Spalierlinden in der Carl-Theodor-Straße und die Linden am Schlossplatz zu wässern. Insgesamt sei die Gärtnerei gut aufgestellt und die Bäume seien gut versorgt.

„Natürlich haben wir nichts dagegen, wenn Bürger ihrem Baum vor der Haustür etwas Gutes tun möchten und ab und an eine Gießkanne spendieren“, sagt Stadtsprecherin Andrea Baisch. Baumpatenschaften gebe es in Schwetzingen aber nicht. Mit dem Thema habe sich die Verwaltung vor einigen Jahren bereits eingehend beschäftigt, aber aus verschiedenen Gründen wieder davon Abstand genommen: „Der organisatorische Aufwand und der tatsächliche Nutzen stehen nicht im Verhältnis zueinander. Zudem würde für die Stadtgärtner hier zu leicht der Überblick verloren gehen, welche Bäume tatsächlich und in ausreichendem Maße gegossen werden.“ vw

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Freier Autor Volker Widdrat ist freier Mitarbeiter.

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