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Von Fuchs und Hase

Gert Häusler über tierische Mitbewohner und Hunde als Nummer zwei

Von 
Gert Häusler
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Die Führung bei unseren Haustieren liegt klar bei den Katzen. In den sozialen Medien bringen Bilder und Geschichten rund um die pelzigen Freunde stets besonders viele Likes, das gestehen selbst ausgesprochene Hunde- und Pferdeliebhaber ein.

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Sogar im allgemeinen Sprachgebrauch sind sie mit dem „Muskelkater“ nach sportlichen Leistungen oder dem Brummschädel als „Kater“ nach entsprechendem Alkoholkonsum vorne mit dabei. Obwohl: Hin- und wieder fühlen wir uns ja alle auch „hundemüde“.

Seit einiger Zeit bekommen unsere vertrauten tierischen Begleiter jedoch Konkurrenz. Früher sprach man bei abgelegenen und öden Gegenden davon, dass sich da „Fuchs und Hase gute Nacht sagen“. Dieser Spruch stimmt so in vielen Orten nicht mehr, wie auch diese Zeitung kürzlich mit einem treuherzig schauenden Fuchs auf dem Dach eines Wohnhauses in Berlin berichtete. Frei lebende Tiere kommen uns näher und erobern zunehmend Dörfer und Städte. So soll es allein in Berlin zwischen 10 000 und 15 000 Füchse geben. Weil sie recht scheu sind, bemerkt man davon nur wenige.

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Fernsehbilder von durch Straßen und Vorgärten stürmenden Wildschweinrotten hinterlassen dagegen schon eher mulmige Gefühle mit allerlei Abwehrideen. So wie etwa in Ziegelhausen, wo man unter anderem Alpakas als Wächter gegen sie eingesetzt. Je nachdem, wo man in unserer Region wohnt, begegnet man in Hausnähe diversen „Wildtieren“: Igel, Waschbären, Marder – manchmal Rehen oder eben einem Fuchs . Erschrecken braucht man vor den meisten nicht. Wie man sich am besten zu den neuen Mitbewohnern verhält, dafür gibt es Tipps von Organisationen wie dem Nabu oder Forst- und Umweltämtern.

Allerdings werden wir uns darauf einstellen müssen, dass sich Fuchs und Hase nicht mehr nur in den abgelegensten Gegenden gute Nacht sagen.

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