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Vincentius Krankenhaus - Schmerzen brauchen komplexe Therapien

Dr. Patrick Schmitt neuer Chefarzt der Orthopädie

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zg
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Speyer. Dr. Patrick Schmitt ist jetzt neuer Chefarzt der Klinik für Konservative Orthopädie und Schmerztherapie im Sankt Vincentius Krankenhaus. Schmitt, der aus dem Schwarzwald stammt und seit mehr als zehn Jahren in der Pfalz lebt, startet seine Tätigkeit im neu eröffneten Bettenhaus. Station eins bietet hier bis zu 30 Plätze für Patienten mit Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates an.

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Der 57-Jährige ist Facharzt für Orthopädie und verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich der konservativen Orthopädie und Schmerztherapie. Er war viele Jahre im Deutschen Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie in Bad Wildungen und in der Rheumaorthopädie der Diakonie Bad Kreuznach tätig. Zuletzt arbeitete er als leitender Oberarzt im Klinikum in Bad Bergzabern.

Chefarzt Dr. Patrick Schmitt. © Brönner

Schmitt verfügt über zahlreiche Zusatzqualifikationen, wie beispielsweise spezielle Schmerztherapie, Chirotherapie, Physikalische Therapie und Balneologie (Bäderkunde). Letztere wird den Patienten von großem Nutzen sein, denn das Sankt Vincentius Krankenhaus ist eines von wenigen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz, das noch über ein eigenes Bad verfügt.

Ganzheitliche Ansätze verfolgen

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Sein Schwerpunkt sieht Schmitt in einem ganzheitlichen Konzept, das an die traditionelle chinesische Medizin angelehnt ist. Aus chinesischer Sicht ist eine Stärkung der Lebensenergie durch Atemtherapie und spezielle Ernährung möglich, was in der Behandlung von Schmerzpatienten einfließen soll.

Er sagt: „Das Hauptproblem der heutigen Zeit ist ein erhöhter Stresslevel, der zu einer Überreizung des vegetativen Nervensystems führt. Der erhöhte Symphatikus führt zu einer angespannten Muskulatur sowie zu einer Verengung der Blutgefä-ße, was eine Verschlechterung der Sauerstoffversorgung von Muskeln und Organen bedingt. Zusätzlicher Bewegungsmangel hat zur Folge, dass sich die Muskeln verkürzen und der Druck auf Gelenke und Bandscheiben steigt. Die Folge: Arthrose der Gelenke und im Fall der Wirbelgelenke kommt es zu einer Verengung des Spinalkanals und der Nervenaustrittskanäle sowie zu Bandscheibenschäden.“

Die Komplextherapie in der Klinik für Orthopädie und Schmerzmedizin hat sich zum Ziel gesetzt, den Muskeltonus zu senken, den Druck von Gelenken und Bandscheiben zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Wichtig dabei ist, dass sich der Patient die Ursachen für seinen Stress bewusst macht. Hier helfen psychologische Gespräche und Entspannungstherapien. Auch Akupunktur, Sympathikustherapie, Osteopathie, Faszientherapie und Carboxtherapie sind Teil des multimodalen Behandlungsansatzes.

Dr. Wolfgang Schell, der Vorstand der Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern, sagt zur Neuverpflichtung: „Die Krankenhausleitung und das Team der Konservativen Orthopädie freuen sich, dass wir mit Dr. Schmitt einen sympathischen Teamplayer und ausgewiesenen Experten für die Orthopädische Klinik gewinnen konnten.“

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Die Klinik für Konservative Orthopädie und Schmerztherapie behandelt vorwiegend Patienten mit Schmerzen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates, beispielsweise bei Bandscheibenschäden, Schmerzen nach operativen Eingriffen, Gelenkbeschwerden oder Migräne. Ein multiprofessionelles Team, bestehend aus schmerztherapeutisch erfahrenen Fachärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflegefachkräften, gewährleistet für jeden Patienten eine individuelle Behandlung. Behandlungsziele sind neben der Schmerzlinderung vor allem die Wiederaufnahme und Verbesserung der Tätigkeiten und Funktionen im häuslichen und beruflichen Alltag. zg

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