Sankt Vincentius

Geldsegen für Krankenhaus-Modernisierung in Speyer

Ministerialdirektor Daniel Stich überreicht die erste Rate der insgesamt 11,1 Millionen Euro hohen Fördermittel für die Baumaßnahme an Haus A1 des Speyerer Sankt Vincentius-Krankenhauses.

Von 
zg
Lesedauer: 
Das Jahr fängt gut an – über den Dächern von Speyer: Über den Förderbescheid freuen sich Monika Heidenmann (v. l.), Daniel Stich, Dr. Wolfgang Schell, Bürgermeisterin Monika Kabs, Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Peter Rompf, Klaus Diebold, Sr. Beata Maria und Dr. Cornelia Leszinski. © Landy

Speyer. Daniel Stich, Ministerialdirektor im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit hat am Montag, 16. Januar, einen Förderbescheid über insgesamt 11,1 Millionen Euro an den Vorstand der Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern, Träger des Sankt-Vincentius-Krankenhaus übergeben. Die Förderung dient dem weiteren Ausbau des neuen Bettenhauses A2 und der Umnutzung sowie der Modernisierung von Haus A1.

Der Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit besichtigte am Montag, 16. Januar, nicht nur eine Station des neuen Bettenhaus im Sankt-Vincentius-Krankenhauses, sondern auch die Baustelle im 4. Stock. Im Gepäck hatte er den offiziellen Bescheid über die Förderung des 14,5-Millionen-Euro-Projektes mit 11,1 Millionen Euro durch das Land Rheinland-Pfalz.

Dr. Wolfgang Schell, Vorstand der Krankenhaus-Stiftung, sagte: „Wir freuen uns, den Fördermittelbescheid des Landes jetzt in den Händen halten zu können und weiter an der Modernisierung und Ausbau unseres Krankenhauses zu arbeiten. Die Nachfrage nach unserem medizinischen Know-how steigt seit Jahren. Mit der Erweiterung des Sankt- Vincentius-Krankenhauses von 219 auf 256 Betten sichern wir die medizinische Versorgung nicht nur in Speyer, sondern tragen zur Gesundheitsversorgung der gesamten Rhein-Neckar-Region bei.“

Mehr zum Thema

Vincentius-Krankenhaus

Niederer wird jetzt Direktor

Veröffentlicht
Von
zg/ab/Bild: Brönner
Mehr erfahren

„Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser ist weiterhin angespannt. Vor allem die finanziellen Herausforderungen, der Fachkräftemangel und die aktuelle Energiekrise sowie die Inflation treffen große und kleine Krankenhausstandorte hart. Um die Gesundheitsversorgung im Land zu stärken und die Versorgungsqualität der Patientinnen und Patienten langfristig zu sichern, ist es uns ein Anliegen, die Träger im Rahmen des Krankenhausinvestitionsprogramms als verlässlicher und starker Partner zu unterstützen. So auch hier im Sankt- Vincentius-Krankenhaus in Speyer mit einer Förderung von über elf Millionen Euro für den Ausbau des Bettenhauses. Ich freue mich, heute die erste Rate über acht Millionen zu überreichen und zudem einen Förderbescheid über 800 000 Euro zur Kompensation der Baupreissteigerungen“, sagte Stich bei der Übergabe der Fördermittel an das Krankenhaus..

Im April 2022 eröffnet

Ziel der mehrjährigen Baumaßnahme ist der zusätzliche Ausbau des vierten Stockwerks im Bettenhaus A2, das erst im April 2022 offiziell eröffnet wurde. Patienten der Konservativen Orthopädie, der Inneren Medizin und der chirurgischen Kliniken werden im Neubau bereits heute auf vier Stationen therapiert, behandelt und gepflegt. Zusammen mit einer Aufstockung des Bettenhauses A1 entsteht nun im vierten Obergeschoss eine fünfte Station mit insgesamt 37 Betten in Ein- und Zweibettzimmern. In der geförderten Baumaßnahme ebenso enthalten ist die Umnutzung des früheren Bettenhauses A1. Hier entstehen neue Flächen für das Krankenhauslabor, modernste Therapieräume sowie zusätzliche Büros. Für die Aufstockung und den Ausbau seien insgesamt zirka 14,5 Millionen Euro geplant, so Schell und ergänzt, „damit schaffen wir nicht nur für unsere Patienten, sondern auch für unsere Mitarbeiter ein attraktives Umfeld.“

Trotz den finanziellen Herausforderungen der letzten Jahre übernimmt die Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern einen Anteil der Gesamtinvestitionssumme in Höhe von zirka 3,4 Millionen Euro. „In den letzten Jahren haben durchweg alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses gezeigt, wie wichtig und ernst wir die Gesundheitsversorgung der Menschen hier nehmen“, so Schell. Die heutige Investition sichere den Standort für die Zukunft, der Vorstand der Krankenhaus-Stiftung abschließend.

Stefanie Seiler, Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer, dankte ebenfalls dem Land für die Förderung und bezeichnete die Aufstockung und den Ausbau des Sankt-Vincentius-Krankenhauses als wegweisendes Signal für eine zukunftsweisende Gesundheitsversorgung in Speyer: „Das Sankt-Vincentius-Krankenhaus versorgt seit mehr als 100 Jahren die Menschen in unserer Stadt und schafft damit ein Fundament für Lebensdauer und Lebensqualität. Ich bin stolz, dass diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben wird und mit der Förderung als Investition in die Zukunft einen neuen Höhepunkt erreicht.“ zg