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Sozialgericht - Anette Schmidt als Präsidentin verabschiedet

Johannes Holzheuser ist die künftige Instanz fürs Soziale

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Der Präsident des Landessozialgerichts (v. l.) Dr. Werner Follmann verabschiedet die Präsidentin des Sozialgerichts Speyer Anette Schmidt in den Ruhestand. Als neuer Präsident des Sozialgerichts wird Dr. Johannes Holzheuser vorgestellt. © Heß

Speyer. Der Präsident des Landessozialgerichts Dr. Werner Follmann hat jetzt die langjährige Präsidentin des Sozialgerichts Speyer Anette Schmidt in den Ruhestand verabschiedet und ihr die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete Urkunde über die Versetzung in den Ruhestand nach Erreichen der Altersgrenze sowie das Dankschreiben von Justizminister Herbert Mertin überreicht.

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Anette Schmidt trat 1986 in die rheinland-pfälzische Justiz als Richterin auf Probe am Sozialgericht Speyer ein. Im Anschluss war sie abgeordnet als wissenschaftliche Mitarbeiterin ans Landessozialgericht. 1992 wurde sie zur Richterin am Landessozialgericht ernannt. Ende 2001 wurde ihr das Richteramt beim Sozialgericht Speyer als Vizepräsidentin übertragen. 2003 wurde Schmidt zur Vorsitzenden Richterin am Landessozialgericht Rheinland-Pfalz ernannt. Seit 2011 war Schmidt Präsidentin des Sozialgerichts in Speyer.

„Mit Ihrer Pensionierung verliert die rheinland-pfälzische Justiz nicht nur eine hervorragende Juristin, sondern auch eine exzellente Führungskraft. Sie haben stets die Bedürfnisse der Rechtssuchenden, aber auch der Bediensteten ihres Gerichtes in den Vordergrund gestellt. Dementsprechend übergeben Sie das Sozialgericht Speyer bestens aufgestellt und für die Zukunft gerüstet. Ich wünsche einen erfüllten Ruhestand“, sagte Follmann.

Sodann gratulierte er Dr. Johannes Holzheuser zur Übernahme der Leitung. „Sie bringen alle Voraussetzungen mit, um dieses wichtige Amt zu führen. Als Vizepräsident der Sozialgerichte Mainz und Speyer konnten Sie bereits Erfahrungen in der Behördenleitung sammeln. Mit Ihrer Erfahrung und Fachwissen werden Sie das Sozialgericht Speyer hervorragend leiten. Für Ihre neuen Aufgaben wünsche ich viel Erfolg.“

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Die Laufbahn des neuen Präsidenten nahm ihren Anfang in der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Seit 2000 war Holzheuser am Sozialgericht Mainz tätig. In den Jahren 2002 und 2003 wurde er als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Bundessozialgericht in Kassel abgeordnet, in den Jahren 2004 und 2006 ans Landessozialgericht in Mainz. Seit Januar 2010 war Dr. Holzheuser Richter am Landessozialgericht. Ab Juli 2014 übte er das Amt des Vizepräsidenten des Sozialgerichts Mainz aus. Als Vizepräsident des Sozialgerichts Speyer übernahm er ab Oktober 2019 neben Aufgaben der Gerichtsverwaltung auch den Vorsitz der 11. Kammer in Speyer. sz

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