Handball-Badenliga

HG II beendet Durststrecke

Oftersheim/Schwetzingen hält Spitzenreiter SG Heddesheim mit 30:25 in Schach

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mj
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„Wir werden Punkte sammeln“, hatte HG-Coach Jan Philipps unlängst versprochen „Warum sollen wir damit nicht gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Heddesheim beginnen?“ Die Aussage des damaligen Vorletzten Oftersheim/Schwetzingen II der Handball-Badenliga klang mutig, aber sie wurde nun von der Realität bestätigt. Mit 30:25 (15:13) bezwang sein Team den Tabellenführer in einem ansonsten ständig engem Spiel.

Nur kurz sah sich der Favorit in seiner Rolle bestätigt (6:9), aber die aufmerksame heimische Deckung vor dem souveränen Torhüter Maximilian Herb rückten die Verhältnisse wieder gerade. Christian Fendrich von halbrechts, Edward Hammarberg von der gegenüberliegenden Seite sowie Lukas Braun mit einem „Steal“ und folgenden Alleingang zwangen SGH-Trainer Frank Schmitt (in der Vorsaison noch beim HG-Drittliga-Team) in eine erste Auszeit. Danach lief es auch besser – für den Gastgeber, der 12:9 führte.

Schmitt und seine Heddesheimer setzten von nun an auf den zusätzlichen Feldspieler, was die Partie durchaus offen und die Spannung hoch hielt (17:17, 23:23). Doch der Gastgeber ließ sich auch von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen, überstand mehrere doppelte Unterzahlzeiten und packte am Ende noch ein bisschen drauf.

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Philipps wollte danach aus seinem unermüdlich kämpfenden Team keinen Akteur besonders hervorheben (siehe Drei Fragen). Aber neben dem schon erwähnten Herb im HG-Kasten, stand ständig der Oftersheim/Schwetzinger Angriffsantriebsmotor im Mittelpunkt. Wie gehabt setzte Steven Beck seine Nebenleute und sich selbst permanent in Szene, war dabei von Heddesheims Deckung fast nicht zu kontrollieren. Besonders die „Halben“ Fendrich und Hammarberg profitierten davon. Dieses Dreigestirn sollte mit zusammen 20 Toren spielbestimmend in der Offensive sein.

Der finnische Neuzugang der Drittliga-Mannschaft stand dabei erstmals im Rückraum der „Zweiten“, hatte nie mit diesem Team zuvor trainiert. Nach anfänglichen kleinen Koordinationsschwächen war er eingewiesen und passte sich im Spielverlauf immer besser ein. Und wer dachte, Mittelmann Beck wäre nach diesem aufreibenden Match am Ende seiner Kräfte: „Ich fühle mich sauwohl, mir geht es bestens, ich könnte jetzt noch ein Spiel machen.“

HG: Herb, Steinbach; Metz (2), Fendrich (5), Lemke (1), Hammarberg (8), Micke (1), Kirsch, Beck (7), Braun (3/1), Rothardt (2), Trunk, Redmann (1). mj