Tauchsportclub

Tauchsportclub Neptun Brühl: Unterwasserwelten rund um den Globus

Die Jahreshauptversammlung des Tauchsportclubs Neptun fand zu einem ungewohnten Termin und an einem neuen Ort, dem TV-Clubhaus, statt. Die Vereinsmitglieder sind sowohl im Ort als auch in exotischen Gewässern aktiv.

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Die Jubilare des Tauchsportclubs ( v. l.) Philip Higel und Ingrid Deutsch werden vom Vorsitzenden des Vereins, Bernd Lang, ausgezeichnet. © Bild lang

Brühl. Die Jahreshauptversammlung des Tauchsportclubs Neptun fand zu einem ungewohnten Termin und an einem neuen Ort, dem TV-Clubhaus, statt. Diese Lokalität soll allerdings auch künftig für den Taucher-Stammtisch genutzt werden, lautete der erste Beschluss der Versammlung. Der Vorsitzende Bernd Lang eröffnete die Sitzung mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und bedankte sich für die geleistete Arbeit der Vorstandsmitglieder und aller fleißigen Helfer.

„Die Pandemie ist vorbei“, resümierte der Vorsitzende. Endlich habe man im vergangenen Jahr wieder in den heimischen Seen tauchen können, aber auch in der Ostsee, wofür der zweite Vorsitzende Ingo Hoyer inzwischen einen Faible entwickelt habe. „Wir konnten uns zudem wieder regelmäßig in unserem Clubraum im Salzlager treffen, im Sommer sind für uns auch wieder Trainingseinheiten im Freibad und im Winter im Hallenbad möglich.“

Tauchsportclub Neptun Brühl: Teile der Satzung geändert

Auch Tauchreisen hätten wieder angeboten werden können – einige der Taucher des Vereins seien in Indonesien, auf den Malediven und Ägypten unter Wasser unterwegs gewesen.

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Sogar das Ferienprogramm habe der Verein wieder anbieten können. Viele Helfer seien vor Ort gewesen. Der Mitgliederbestand habe sich kaum verändert. Trotz Pandemie gab es einige Mitgliederzugänge.

In diesem Jahr wird es zum Saisonende ein gemeinsames „Abtauchen“ am Walchensee geben. Es sind einige Tage für dieses Event geplant, hieß es. Schriftführer Rolf Bruder fasste die Neuerungen zusammen. Unter anderem werden Teile der Satzung geändert.

Trainerin Conny Kiesecker wünschte sich etwas mehr Beteiligung am Training im Hallenbad. Über die Vereinsapp könne sich jeder Interessierte jeweils bis 15 Uhr zum Training anmelden. Das Training mache ihr nach wie vor viel Spaß, unterstrich sie, motivierte schließlich noch die aktiven Taucher, das DLRG-Silber-Abzeichen abzulegen.

Tauchsportclub Neptun Brühl: Detaillierter Überblick der Einnahmen und Ausgaben

„Darf ich Geld ausgeben?“ Das sei die häufigste Frage des Gerätewarts. Harald Kiesecker warte nicht nur Geräte, er sei auch der Mann für die Neuanschaffungen. Der Kompressor, der vergangenes Jahr angeschafft wurde, laufe super. Es wurde bereits der erste Ölwechsel durchgeführt. Er freute sich über eine Sachspende zweier passiver Mitglieder, die Neoprenanzüge, Jacketts und einiges Tauchzubehör zur Verfügung gestellt haben.

Kassiererin Ingrid Deutsch gab einen detaillierten Überblick der Einnahmen und Ausgaben. Die Investition des Kompressors hatte trotz Zuschüsse des Badischen Sportbundes und der Gemeinde ein Loch in die Kasse gerissen. Dennoch stehe der Verein auf sehr gesunden Beinen. Kassenprüferin Gudrun Bruder und Thomas Henn konnten Deutsch, die dieses Amt seit fast 30 Jahren ausübt, eine perfekte Kassenführung bescheinigen. „Es macht Spaß diese Kasse zu prüfen, weil alle Belege übersichtlich und geordnet sind“.

Schließlich wurde Treue zum Verein ausgezeichnet. Für 30 Jahre Mitgliedschaft beim Tauchsportclub Neptun wurde Ingrid Deutsch, für 20 Jahre Erich Hoffmann und für zehn Jahre Mitgliedschaft Thomas Henn und Philip Higel geehrt.