Rhein-Neckar-Kreis

Louise-Otto-Peters-Schule blüht im Frühjahr auf

Aktion zur Förderung der Biodiversität auf kreiseigenen Grundstücken

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zg
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Hockenheim. Inzwischen hat sich das Laub an Bäumen und Sträuchern in ein leuchtendes Farbenmeer verwandelt. Jetzt, da der Herbst sich von seiner schönsten Seite zeigt, bereitet der Rhein-Neckar-Kreis seine Grünflächen auf ein weiteres Farbenspiel für das kommende Frühjahr vor. Damit ab März heimische Tulpen, Narzissen und Traubenhyazinthen die ersten Triebe durch die frische Erde stecken, werden bis Jahresende insgesamt rund 7000 Blumenzwiebeln an verschiedenen Standorten im Landkreis gesetzt. So auch am Verwaltungsgebäude der Louise-Otto-Peters-Schule in Hockenheim. Geplant wurden die Maßnahmen von der Biodiversitätsmanagerin des Rhein-Neckar-Kreises, Hannah Schuler.

2600 Blumen gepflanzt

Im Rahmen unterschiedlicher Projekte zur Förderung der Artenvielfalt werden an sechs kreiseigenen Liegenschaften Blumenzwiebeln gepflanzt. Ende Oktober hat eine vom Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik beauftragte Firma für Garten- und Landschaftsbau nun den Anfang gemacht und rund 2600 Blumenzwiebeln an den Verwaltungsgebäuden in Ladenburg und Neckargemünd sowie an der Louise-Otto-Peters-Schule in Hockenheim gepflanzt.

Auf Grundstücken des Kreises werden Blumen gepflanzt. © Landratsamt

Die gewählten Blumenzwiebel-Arten bringen neben der optischen Aufwertung durchaus einen Mehrwert für die Artenvielfalt mit sich. Zahlreiche Nützlinge wie Wildbienen und Schmetterlinge sollen ab dem Frühjahr ein besseres Nahrungsangebot bereitgestellt bekommen.

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Die sogenannten Geophyten zählen zu den ersten blühenden Pflanzen in Frühjahr. Sie sind daher nicht nur für den Menschen die ersten farbenfrohen Boten des Frühlings, sondern stellen auch für die ersten Insekten zu Beginn des Frühlings eine wichtige Nahrungsquelle dar.

„Das Pflanzen von Blumenzwiebeln ist eine einfach umzusetzende Maßnahme, die Jeder und Jede der einen Garten oder Balkon hat, zur aktuellen Jahreszeit umsetzen kann. Sind die Pflanzen dann im kommenden Frühjahr ausgetrieben und später verblüht, unbedingt mit dem Rückschnitt warten. So können die Blätter durch Photosynthese neue Energie für die Blüten im darauffolgenden Jahr sammeln. So erreichen Sie Jahr für Jahr eine prachtvolle Blüte“, empfiehlt Schuler. zg