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Jugendbeirat

Arschbomben und Backfischfest-Begleitung

Mitglieder stellen aktuelle Projekte mit mobiler Jugendarbeit vor

Von 
csc
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Ketsch. „Das ist hier noch vor der Gemeinderatssitzung an diesem Montag tatsächlich meine erste offizielle und öffentliche Sitzung“, begrüßte Bürgermeister Timo Wangler die Anwesenden bei der jüngsten Jugendbeiratssitzung im Ratssaal der Enderlegemeinde.

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Was seitens der Jugend in Ketsch alles in Bewegung gebracht wird, mache das aktuelle Projekt Calesthenics Park deutlich, bekräftigte Hauptamtsleiter Ulrich Knörzer überzeugt. Hier kam die Initiative von drei Jugendlichen aus Ketsch, unter ihnen Nico Heß, der im Publikum der Sitzung beiwohnte. „Mittlerweile sind für das Projekt, dessen Umsetzung rund 22 000 Euro kostet, bereits knapp 5000 Euro an Spenden generiert worden“, so Knörzer.

Lea Blaschko vom Jugendbeirat zeigt Bürgermeister Timo Wangler das von ihr selbst neu entworfene Logo. © Scholl

Doch die Ideen für die Spendensammlung sind weiter gediehen: „Wir werden in Kürze in den Ketscher Geschäften Spendendosen aufstellen, wie wir sie beim Maifest schon im Einsatz hatten, und haben Plakate gefertigt“, erklärte Emanuel Kuderna von der mobilen Jugendarbeit. Außerdem seien Anträge zur weiteren Unterstützung des Projekts bei der Jugendstiftung Baden-Württemberg und bei der Dietmar-Hopp Stiftung in Vorbereitung. Zusätzlich sollen die Erlöse des Ketscher Spendenlaufs „Run fort he kids“ am 18. September komplett genutzt werden, um dieses attraktive Sportanlagen-Projekt in der Enderlegemeinde auf den Weg zu bringen. „Vielleicht finden sich noch Firmen, die sich hier einbringen möchten, denn es ist ein Projekt, das unmittelbar der Ketscher Jugend zugutekommt“, hoffte Ulrich Knörzer.

JUZ-Garten für junge Festbesucher

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Auch auf dem Backfischfest gibt es für die Jugendlichen eine neue Anlaufstelle, während zu dieser Zeit der Jugendtreff geschlossen bleibt. „Wir planen auf dem grünen Dreieck vor der Rheinhalle, neben dem Standort des Roten Kreuzes und der Polizei, erstmalig einen sogenannten JUZ-Garten aufzubauen. Dieser soll ein Rückzugsort für Jugendliche sein, wenn sie einfach eine Pause vom Fest machen wollen, Redebedarf haben oder ein Glas Wasser trinken möchten. Außerdem werden wir auf dem Fest unterwegs sein, um uns den Kindern und Jugendlichen als Anlaufstelle bekannt zu machen“, so Emanuel Kuderna.

Auf der Tagesordnung der Sitzung stand dann eine weitere Veranstaltungsplanung. „Für den 25. August haben wir nachmittags wieder unseren Arschbomben-Battle geplant“, so Kuderna. Bei diesem Spaßwettbewerb seien zuletzt 60 Teilnehmer von fünf bis 62 Jahren angetreten, wobei die Jüngsten unter viel Applaus ohne Wertung springen durften und die älteren Teilnehmer schließlich mit Urkunden und Süßigkeiten prämiert wurden.

„Wir können seitens der Gemeinde auch Freikarten fürs Schwimmbad als Gewinne zur Verfügung stellen“, bekräftigte Bürgermeister Wangler. Wer an diesem Wettbewerb teilnehmen möchte, müsse sich lediglich am Veranstaltungstag im Schwimmbad anmelden, für Musik und gute Laune sei gesorgt. „Bei der Anmeldung wird dann jeder Teilnehmer außerdem eine Freikarte erhalten, sozusagen um den bezahlten Eintritt erstattet zu bekommen“, ergänzte Hauptamtsleiter Knörzer die Vorgehensweise am Veranstaltungstag.

Neues Logo für Homepage

Unter dem Punkt Verschiedenes zeigte Lea Blaschko vom Jugendbeirat einen von ihr gestalteten neuen Logoentwurf, der künftig auf der Homepage der Gemeinde mit einem neuen Text auf den Jugendbeirat in Ketsch aufmerksam machen soll.

„Es ist sehr wichtig, dass sich die Jugend hier in Ketsch so stark engagiert und das werden wir seitens der Gemeinde gerne unterstützen“, lobte Bürgermeister Timo Wangler überzeugt. csc

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