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Katholisches Pfarrheim

Ketscher Missionsbasar in Corona-abgespeckter Version

Von 
Marco Brückl
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Kunterbunte, nachhaltige Alltagsgegenstände locken die Interessenten beim Missionsbasar im Pfarrheim an – das war allerdings vor Corona 2019. © Zeuner

Ketsch. Den Missionsbasar in der katholischen Kirchengemeinde gibt es seit über drei Jahrzehnten. „Er hat so eine Tradition“, betont Marianne Faulhaber von der Missionsgruppe und verdeutlicht damit längst, dass es nie und nimmer gegangen wäre, die Auflage im laufenden Jahr ebenso ausfallen zu lassen wie 2020. „Das ist eine Herzensangelegenheit“, sagt sie. Also findet der Basar am Samstag und Sonntag, 20. und 21. November, statt – gleichwohl wegen Corona nicht so wie zuletzt 2019 erlebt.

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Zum festen Bestandteil avancierte das Schauspiel der Kolping-Theatergruppe, um das sich die Angebote und weiteren Programmpunkte rankten. „Es waren pro Vorstellung über 200 Besucher“, sagt Faulhaber. Zuletzt, in den jüngeren zurückliegenden Jahren sorgte die Veranstaltung mit dieser zusätzlichen Triebfeder für fünfstellige Erlöse, die die Missionsgruppe dem guten Zweck zuführen kann.

Das sind zuvorderst die Projekte in Tansania. Kurt Gredel und Helene Jünger sind seit 1985 dabei und haben die Anfänge begleitet, als die Missionsschwestern vom kostbaren Blut Jesu per Brief kundtaten, welche Dinge für die Projekte benötigt werden. In Tansania wurden Leprastationen, Krankenhäuser und Schulen mit Hilfsgütern, von haltbaren Lebensmitteln bis hin zu ganzen Einrichtungen für Krankenstationen, versorgt. Zunächst per Container, später ab den 1990er Jahren direkt per Geldüberweisung, wie auch Elfie Hemmerich weiß. Von so mancher Reise der Missionsgruppe-Mitglieder an den Fuße des Kilimandscharo in Afrika ist bekannt, dass das Geld tatsächlich vor Ort ankommt. In Makanka half die Gruppe beim Bau der Schule, die dortige Kirche heißt St. Sebastian wie in Ketsch. Persönliche Kontakte markieren nunmehr 35 Jahre, Schwestern des Ordens vom kostbaren Blut weilten beispielsweise anlässlich der Hungermärsche in Ketsch.

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In diesem Jahr ist auch ohne Kolping-Schauspiel eine solide Basis des Basars in Vorbereitung. Mit selbst gebackenen Plätzchen, Marmeladen, Leckerem für Küche und Genuss, Kuchen to go und großem Bücherflohmarkt geht’s im Pfarrheim am Samstag, 20. November, von 13 bis 17 Uhr auf Rundgang. Freilich wird nur eine bestimmte Anzahl an Menschen zum gleichen Zeitpunkt Einlass erhalten, um den Corona-Regeln zu entsprechen. Derweil ist beispielsweise Ilse Pister Herrin über rund 20 Köchinnen – so viele sind es nämlich ungefähr, die im Sommer die Marmeladen-Gläser füllten.

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Essen Tage vorher ordern

Gulasch und Knödel to go heißt es am Sonntag, 21. November, von 11.30 bis 14 Uhr. Hierfür müsse unbedingt eine Bestellung bis Mittwoch, 17. November, bei Elfie Hemmerich, Telefon 06202/6 45 97, E-Mail Elfie.Hemmerich@gmail.com, erfolgen. Außerdem gibt es Kuchen to go und adventliche Leckereien.

Der große Abschluss des Missionsbasars ist das Konzert in der Kirche St. Sebastian um 17 Uhr mit Konzertorganist Stefan Göttelmann und dem Musikverein 1929 Ketsch – „Musik für Afrika“ wird selbstredend erklingen. Der Musikverein wolle eine Mischung aus Jugend- und großem Orchester nach St. Sebastian entsenden, sagt Marianne Faulhaber.

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