Gemeinde

Seismische Messungen

GeoHardt GmbH seit kurzem aktiv

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zg
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Oftersheim. Seit Anfang Januar laufen die 3D-seismischen Messungen der GeoHardt GmbH, wie aus einer Pressemitteilung der Gemeinde hervorgeht. Im durch Voruntersuchungen ausgewählten Potenzialgebiet wird das Unternehmen nun mittels einer 3D-Seismik geologische Bohrziele suchen, um bis zu drei potenzielle Standorte für Geothermie-Heizwerke festzulegen. Die Messungen sollen im Februar abgeschlossen werden. Anschließend erfolgt die Auswertung der Messdaten und die Überführung in ein 3D-Modell zur Identifikation potenzieller Bohrziele.

Die GeoHardt GmbH, eine Tochtergesellschaft von EnBW und MVV, möchte heißes Tiefenwasser aus dem Oberrheingraben für eine CO2-freie Wärmeversorgung nutzen und damit anteilig die Wärmeerzeugung des Großkraftwerks Mannheim ersetzen. Im Rahmen der Projektphase „Standortsuche und -auswahl“ wird ein knapp 7000 Hektar großes Gebiet im Hinblick auf geeignete Bohrstandorte mit einer 3D-seismischen Messung untersucht. Das zu untersuchende Potenzialgebiet erstreckt sich entlang der Gemarkungen der sieben Kommunen Mannheim, Schwetzingen, Oftersheim, Brühl, Ketsch, Plankstadt und Heidelberg.

Maximal zwei Kolonnen

Während der Messungen im Potenzialgebiet der GeoHardt GmbH werden sich maximal zwei Kolonnen aus bis zu drei Vibrationsfahrzeugen entlang der zuvor geplanten Routen bewegen. Die Messtruppen starten im Süden des Potenzialgebiets und bewegen sich dann Richtung Norden. Dabei werden an zirka 6000 Anregungspunkten Schallwellen in den Untergrund abgegeben. Die Verweildauer je Messpunkt beträgt dabei zirka drei Minuten.

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Weitere Informationen gibt es auf der Projektinternetseite www.geothermie-hardt.de. zg