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Ehrhart-Schott-Schule

Änderungsverordnung für das Friseurhandwerk: Ausbildung attraktiver machen

Der Friseurnachwuchs soll auch qualitativ besser geschult werden.

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epr/zg
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Alina Bajrami (l.) und Corinna Kamann waren die Besten des Abschlussjahrgangs im Bereich Körperpflege. © Bild ESS

Zum August vergangenen Jahres trat die Änderungsverordnung für das Friseurhandwerk in Kraft. Die praktische Friseurausbildung sei an die aktuellen Marktanforderungen angepasst worden. „Ziel ist es, die Ausbildungsqualität zu erhöhen und die Attraktivität der Ausbildung für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende zu steigern“, teilt die Ehrhart-Schott-Schule mit.

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Auch der Bildungsplan für die Berufsschule für den Ausbildungsberuf Friseur/in sei um die aktuellen Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit vertiefend ergänzt worden. Mit Beginn der Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden Online-Unterricht habe der Fachbereich Körperpflege-Friseur-Kosmetik ein erfolgreiches Tabletprojekt gestartet, sodass jede Schülerin und jeder Schüler von zu Hause mit einem leistungsstarken Endgerät am Unterricht teilnehmen konnte.

Mittlerweile würden alle Friseurklassen auch im Präsenz-Unterricht mit Tablets und zahlreichen friseurspezifischen Apps arbeiten, die während des Fachunterrichtes und im Fach Computeranwendung geschult werden. Mit der App HairConcept werde zum Beispiel eine professionelle digitale Frisurenberatung vorgenommen.

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Das Einzugsgebiet der Ehrhart-Schott-Schule für die duale Ausbildung im Friseurberuf umfasste bisher überschaubare zehn Orte: Schwetzingen, Altlußheim, Brühl, Eppelheim, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt und Reilingen. Ab dem kommenden Schuljahr 2022/23 werden die Fachklassen, die bislang an der Hubert-Sternberg-Schule in Wiesloch unterrichtet wurden, ebenfalls in Schwetzingen beschult. So erweitert sich der Bereich um die Ortschaften Angelbachtal, Bammental, Dielheim, Gaiberg, Leimen, Malsch, Mauer, Meckesheim, Mühlhausen, Nußloch, Rauenberg, Sandhausen, Sinsheim, St. Leon-Rot, Walldorf, Wiesloch und Zuzenhausen.

Elf Friseur-Azubis haben im Mai und Juni ihre schriftlichen und praktischen Gesellenprüfungen an der Ehrhart-Schott-Schule abgelegt. Die Abschlusszeugnisse der Berufsschule durften sie schon in Empfang nehmen, das beste Zeugnis erhielt Alicia Lehr. Die Bewertungen des Praxisteils stehen noch aus. „Die Ehrhart-Schott-Schule wünscht allen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben“, heißt es in der Pressemitteilung. Am besten abgeschnitten beim Abschluss in der einjährigen Berufsfachschule Körperpflege haben die Schülerinnen Alina Bajrami und Corinna Kamann. Das Schuljahr wurde mit einem gemeinsamen Frühstück und einer Schlossgartenführung beendet.

Für das neue Schuljahr gibt es noch freie Plätze in der einjährigen Berufsfachschule. Neben einem dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Schulabschluss hat man mit Bestehen dieser Schulart gleichzeitig auch das erste Ausbildungsjahr als Friseur oder Friseurin in der Tasche. 

Info: Mehr Informationen unter www.esss.de/berufsfachschule-koerperpflege

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