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Schreiner- und Tischler

Jede Menge Lob für den „Prädikatsjahrgang“ der jungen Schreiner und Tischler

23 Gesellen erhalten an der Ehrhart-Schott-Schule ihr Abschlusszeugnis.

Von 
Gerhard Rieger
Lesedauer: 
Prüfungsbester Anton Greb zeigt seiner Klassenlehrerin Susanne Walter (l.) und Schwester Carla sein Gesellenstück, einen Schreibtisch aus Räuchereiche mit besonderem Design und speziellen Schließmechanismen. © Rieger

Schwetzingen. Geschafft! 23 frischgebackene Gesellen des Schreiner- und Tischlerhandwerkes haben ihre Ausbildung beendet und durften am Sonntag bei einer sehr festlich gestalteten Entlassfeier im luftig-schattigen Schulhofbereich der Ehrhart-Schott-Schule im Beisein vieler Freunde und Angehörigen ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Die Erleichterung über das Erreichte stand ihnen allen ins Gesicht geschrieben.

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Kein Platz war mehr frei, als Schulleiter Thomas Edinger die Absolventen und ihre zahlreichen Angehörigen begrüßte. „Die Ausbildungsjahre waren hart und als Corona hinzukam, wurde den Auszubildenden, Lehrern und Betrieben noch sehr viel mehr abverlangt“, sagte er. „Sie haben sich trotzdem auf den Weg gemacht, viel gelernt und geleistet und dürfen jetzt berechtigt die Lorbeeren einfahren dafür.“

Für diesen besonderen „Weg“ hatte er einige Interpretationen parat. So stehe das „W“ sinnbildlich für den „Weitblick“ für weitere berufliche Entwicklungen und weiterhin dazulernen. Das „E“ sah er für die „Energie“, die alle gerade bewiesen haben – auch den „Erfolg“, den sie gerade hatten. Das „G“ stehe für das „Glück“, das immer etwas dazugehört. Ebenfalls die „Gelassenheit“, weil vieles in Beruf und Leben nicht immer mit der Brechstange gehe.

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Vom Heidelberger Innungsobermeister Rainer Fössel, Ehren-Obermeister Uwe Meyer und Gebhard Gassert als Vorsitzender des Prüfungsausschusses folgten viele lobende Worte. Es sei ein sehr engagierter, lernbereiter Jahrgang gewesen, der von Anfang an gewusst habe, worauf es ankommt. Klassenlehrerin Susanne Walter sprach hinsichtlich der hervorragenden Noten sogar von einem „Prädikatsjahrgang“. Nicht ohne Grund kam der Hinweis, dass der Stellenwert und das Ansehen eines ausgebildeten Handwerkers in den letzten Jahren nachweislich stark gestiegen sind. Auch auf mögliche Zusatzqualifikationen wie „Management im Handwerk“ wurde hingewiesen.

Anton Greb ist der Beste

Teil der Entlassungs- und Freisprechungsfeier war auch die Zeugnisübergabe an die Absolventen der einjährigen Berufsfachklasse Holz in der Schule. Als diesjähriger Primus bei den Gesellen tat sich Anton Greb mit einem ausgezeichneten Notenschnitt von 1,3 hervor. Er erhielt den Zusatzpreis der Firma Adrian. Sehr gelungen untermalten Lisa und Patrick die Feier mit Gitarren und Gesang. Bei einem Gläschen Sekt bestand im Anschluss die Möglichkeit, in der Ausstellung die teilweise ausgefallenen Gesellenstücke und Unikate aus oft hochwertigen Hölzern zu bewundern. rie

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