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Auf gute Nachbarschaft

Von 
Julian Friedrich
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Mit den immer wärmer werden Tagen im Mai kommt der Open-Air-Auftritt der Zwiebelblumen, die ihr Dasein bislang in geschützten vier Wänden gefristet haben, um Triebe und Blätter zu entwickeln. Da gehören zum Beispiel Dahlien dazu, aber auch Gladiolen. Auch die Kletter-asse wie die Schwarzäugige Susanne und die Goldrebe – Sie erinnern sich vielleicht an die Sichtschutz-Kolumne mit diesen Empfehlungen – sind nun an der Reihe und können in Balkonkästen ausgesät werden. Wichtig: Genügend Abstand lassen, das bedeutet 25 bis 30 Zentimeter.

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Wer im Zimmer Platz schaffen möchte, kann zum Beispiel seinen Yucca-Palmen Luft gönnen. Allerdings ist es ratsam, diese nicht der prallen Sonne auszusetzen, da die Blätter so schnell verbrennen können, daher besser ein etwas schattigeres Plätzchen wählen. Mit Ende der Eisheiligen am Sonntag darf man dies ruhig wagen.

© SZ

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Auch die Kräuterkästen auf dem Balkon nehmen jetzt Form an – oder besser gesagt: Es grünt darin. Doch Achtung: Einige Kräuter vertragen sich nicht als direkte Nachbarn. Petersilie und Schnittlauch zum Beispiel. Die Säure des Schnittlauchs mag die Petersilie nicht. Also besser Thymian, Estragon und Salbei neben Schnittlauch setzen. Bei Rosmarin im selben Kasten wird es auch wieder schwierig: Der verträgt sich zwar mit Thymian, aber wiederum nicht mit Estragon. In der Kombination mit Basilikum, Thymian, Koriander und Kümmel zum Beispiel lässt sich Rosmarin aber gut an. Was Sie auch vermeiden sollten: Pfefferminze neben Salbei zu setzen. Die Minze ist ein Raumgreifer, neben dem der Salbei keine Chance hat.

Redaktionsassistenz Julian Friedrich ist Mitarbeiter im Mediaverkaufsteam.

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