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Mitgliederversammlung

Zonta-Club Schwetzingen will eine bessere Welt für Frauen und Mädchen

Christiane Loelgen übergibt das Amt der Präsidentin des Clubs bei der Mitgliederversammlung an Petra Presser, die bisherige Vizepräsidentin.

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zg
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Petra Presser (v. l.) ist die neue Zonta-Präsidentin. Vorgängerin Christiane Loelgen wird mit einem Blumenstrauß verabschiedet. © Zonta-Club

In der Mitgliederversammlung des Zonta-Clubs Schwetzingen wurde Petra Presser – die bisherige Vizepräsidentin – einstimmig zur Präsidentin für das Biennium 2022 bis 2024 gewählt. Sie folgt nun auf Christiane Loelgen, die den Club mit viel Geschick und Umsicht durch die schwierige Pandemie geführt hat. Viele Veranstaltungen konnten nicht durchgeführt werden. Meetings mussten online stattfinden. Ganz besonders in Erinnerung blieb eine Präsentation über die Struktur und Organisation des THW als Vortrag einer jungen Ingenieurin, die dort ehrenamtlich mitarbeitet und viele Wochen im Ahrtal engagiert war. Eine bemerkenswerte Leistung der jungen Frau.

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Durchgeführt werden konnte die Aktion „Orange your City“ gegen Gewalt an Frauen. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Frauenberatungsstelle Lida und dem Diakonischen Werk standen Mitglieder des Zonta-Clubs auf den Kleinen Planken, um darauf aufmerksam zu machen, dass immer noch viel zu viele Frauen und Mädchen körperliche oder sexualisierte Gewalt erleben müssen.

Ein großer Gewinn war, dass der jährliche Wohltätigkeitsbasar Anfang Dezember im Lutherhaus unter Einhaltung strenger Corona-Maßnahmen durchgeführt werden konnte. Das Interesse an dem Wohltätigkeitsbasar war groß, die Veranstaltung verlief reibungslos und man konnte einen Gewinn von knapp 3000 Euro verbuchen. Die viele Arbeit hatte sich also gelohnt – die Wiederholung Anfang Dezember im Lutherhaus mit dem bekannten Sortiment steht schon fest im Programm.

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An die Diakonie in Schwetzingen konnte Zonta 3000 Euro fürs Projekt „Altersarmut und Frauen“ überweisen, das Generationenbüro hat 1000 Euro erhalten und die Frauenberatungsstelle Lida 500. Im Mai konnte die Vorstellung im Theater am Puls in etwas verkleinerter Form durchgeführt werden. Der Abend brachte einen Gewinn von 760 Euro ein.

Zum 11. Mal hat der Zonta-Club Schwetzingen den YWPAA-Preis (Young Women in Public Affairs Award) ausgeschrieben, eine Auszeichnung, die sich an junge Frauen mit herausragendem sozialem Engagement richtet. Zehn Schülerinnen aus fünf weiterführenden Schulen haben sich beworben. Den ersten Preis erhalten hat Sophia Merdan aus dem Gymnasium Walldorf. Sie wurde zudem mit dem dritten Preis in der Region ausgezeichnet. Den zweiten Preis erhielt Franziska Wilke, den dritten Aafia Rashid – beide vom Ottheinrich-Gymnasium in Wiesloch.

Mit Ende der Internationalen Zonta-Convention, die dieses Jahr in Hamburg stattfand, hat Petra Presser ihre Arbeit als Präsidentin in Schwetzingen übernommen. Sie ist schon seit Gründung des Zonta-Clubs aktives Mitglied, möchte trotz eines drohenden dritten Pandemiewinters an den Veranstaltungen des Clubs zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ und dem Einsatz gegen „Altersarmut von Frauen“ festhalten.

Die 58-jährige Architektin hofft, das Clubleben nach zwei schweren Jahren wieder aktivieren zu können und den Veranstaltungskalender des Zonta-Clubs im nächsten Jahr um einen weiteren Programmpunkt zu ergänzen. Unter dem neuen Leitmotiv „Build a better world for women and girls“ (Baue eine bessere Welt für Frauen und Mädchen) sollen die Schwetzinger Damen motiviert in die Zukunft schauen.

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