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Orgelspaziergang - Eine wahrlich klangvolle Sache

Erlös geht an St. Joseph

Von 
zg
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Speyer. Nach zwei Jahren Abstinenz lädt der Ökumenische Kantorenkonvent Speyer (ÖKKS) für Sonntag, 8. Mai, zum Orgelspaziergang mit vier kleinen hochkarätigen Konzerten an den Instrumenten der Innenstadtkirchen ein. Es ist die zehnte Veranstaltung dieser Art, markiert somit ein kleines Jubiläum. Nach guter Tradition musizieren die Kantoren unter Verzicht auf Gage, sodass der Spendenerlös zu 100 Prozent an den ausgelobten Nutznießer fließen kann. War dies in der Vergangenheit neben karitativen Einrichtungen auch der Orgelneubau in der Dreifaltigkeitskirche, so soll diesmal die dringliche Restaurierung der Wilbrand-Orgel der Kirche St. Joseph unterstützt werden.

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Beginn ist um 14 Uhr in der Gedächtniskirche, wo Kirchenmusikdirektor Robert Sattelberger die neue Chororgel aus der Manufaktur Klais mit Werken von Samuel Scheidt, Jehan Alain, Francois Couperin und als besonderes Schmankerl der Ouvertüre zu Rossinis „Barbier von Sevilla“ in Szene setzen wird. Ab 14.45 Uhr greift Markus Eichenlaub, erster Domorganist in St. Joseph, in Taste und Pedal. Zwischen dem frühbarocken Sebastián de Heridan und Julien Bret wird er Jahrhunderte durchmessen. Und nicht zuletzt dem großen Franzosen César Franck huldigen, dessen 200. Geburtstag die Musikwelt in diesem Jahr begeht.

Ein besonderes Vergnügen

Um 16 Uhr, in der Dreifaltigkeitskirche, darf man die beiden Tastenkünstler dann im Schlagabtausch an Cembalo und Truhenorgel erleben. Ein köstliches Vergnügen, zu dem die Komponisten Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Bernardo Pasquini und Antonio Soler anregenden Stoff liefern. Mit Christoph Keggenhoff, zweiter Domorganist, startet dann um 16.45 Uhr an der großen Orgel im Dom das Finale. Mit einem höchst wirkungsvollen Programm aus Barock, Klassik und Romantik und Kompositionen von Jean Adam Guilain, Francois Benoist sowie des Erfurter Meisters August Gottfried Ritter.

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Auch an Stärkung zwischen den Gängen von Station zu Station ist gedacht: Nach dem zweiten Konzert gibt es rund um die Kirche St. Joseph Gelegenheit zu einem Imbiss. zg

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