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Stadthallenrestaurant

"Hugo and Friends" eröffnen "Music in the City"

Die Veranstaltungsreihe „Music in the City“ startet mit einem richtigen Partykracher. Verantwortlich war Hugo Fuchs, seines Zeichens "Local Pop Hero".

Von 
Matthias H. Werner
Lesedauer: 
Michael Meyer (v. l.) Hugo Fuchs, Wolfgang Müller, Wolfgang Franz und Pit Goss (verdeckt) machen richtig Stimmung. © Lenhardt

Unter dem Motto „Music in the City“ bereichert das Stadthallenrestaurant „Rondeau“ gemeinsam mit der Stadthalle als musikalischer Dreiklang das Kultur- und Partyleben zwischen Ring und Wasserturm. Den Opener gab am Freitagabend die Formation „Hugo and Friends“ - bei perfektem Wetter und allerbester Stimmung, die gegen Ende kurz vor elf Uhr in eine Mitsing-, Tanz- und Begeisterungsorgie ausartete.

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Der Hockenheimer „Local Pop Hero“ Hugo Fuchs griff zu Mikrofon und Gitarre und heizte seinen Zuhörern, die den gesamten Stadthallen-Innenhof bis aufs letzte Plätzchen füllten, zusammen mit seinen Musik-Kumpanen Pit Goss, Wolfgang Franz und Wolfgang Müller gehörig ein.

Die Stimmungsgaranten, die seit Jahren für unbedingte Party-Atmosphäre bürgen, hatten ihren grundständigen, ehrlichen Sound: Müller bedient neben der Gitarre gerne auch mal die Mandoline oder lässt eine durchdringende Mundharmonika hören, Bassist Franz und Drummer Goss sorgen für den relaxten Grundton, setzen aber gerne auch unvermittelte Akzente und Hugo Fuchs ist der charismatische Frontmann, der aus dem Auftritt ein Event und aus der Musik den richtigen ungeschraubten Sound macht.

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„Adventure Music“ nennen sie ihre Mischung grundsolider Coversongs aus allen Epochen der jüngsten Musikgeschichte, die immer ein buntes Vielerlei an Stilen, Rhythmen, Eigenarten verspricht und vor allem eine heimelige Atmosphäre – irgendwie hat man den Eindruck, „Fuchs and Friends“ waren einfach schon immer da.

Diesmal boten die vier Granden mit „Special-Guest“ Michael Meyer am Keyboard und den Percussions allerdings auch eine echte Überraschung: vielschichtiger Klang, viele Akzente und ein großartiges Miteinander. Gemeinsam gaben sie ihren Zuhörern ordentlich auf die Ohren – was diese mit begeistertem Applaus quittierten. Dazu hat fraglos auch das „Drumherum“ beigetragen: Das Rondeau-Team hat kulinarisch in die Trickkiste gegriffen und das bei angesichts der inflationären Zeiten nicht nachvollziehbar günstigen Preisen. Von Wurstteller oder den bühnenreifen Burgern gesättigt und getränketechnisch bestens versorgt, um dem warmen Sommerabend zu trotzen, war das Publikum bereit für Musikeskapaden und gediegene Streifzüge gleichermaßen.

Und die gab es fraglos: Ob mit einem grandios ausgelassenen „Knockin’ on Heaven’s Door“ die Dylan-Ära gefeiert wurde oder mit „Losing my Religion“ das Zeitalter der amerikanischen Alternative-Rocker von „R.E.M.“: Hugo bekommt sie alle und immer mit seinem ungeplant zusammengewürfelten Programm, das stets von allem alles bietet.

Völlig aus dem Häuschen waren „Hugo and Friends“ ebenso wie ihre Zuhörer, als die Mannen eine extravagante, ziemlich heftige Version von „Hey Joe“ boten und damit dem unvergesslichen Jimi Hendrix die Ehre gaben: Da wurde getanzt, mitgesungen und der Jubel im Anschluss kannte keine Grenzen.

Kein Wunder, dass Fuchs am ende zu vier Zugaben genötigt wurde – und jede davon war ein weiteres Fest. Hugo Fuchs und seine Freunde sind fraglos „Music in the City“.

Freier Autor Seit Mitte der 1990er Jahre als freier Journalist vorrangig für die Region Hockenheim/Schwetzingen tätig - Fachbereich: Kultur.

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