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Handball-Verbandsliga

Kampfgeist wird nicht belohnt

HSV verliert gegen Ettlingen mit 23:26

Von 
Stefan Kögel
Lesedauer: 
Robbie Sowden hilft dem HSV gegen Ettlingen im Tor aus. © Lenhardt

Für den neu formierten Handball-Verbandsligisten Hockenheimer SV begann die Saison mit einer Niederlage. Die Mannschaft von Trainer Admir Kalabic hatte in der Jahnhalle die Albtal-Tigers der HSG Ettlingen zu Gast. Der Kampfgeist der Hausherren mit Unterstützung des Publikums im Rücken reicht am Ende nicht: Der HSV unterlag mit 23:26 (10:13).

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Die Gastgeber mussten auf Tim Berlinghof (verletzt), Sebastian Kauther und Philippe Schinke verzichten und auch Pascal Lang fiel aus, sodass einen Tag vor dem Spiel kein etatmäßiger Keeper zur Verfügung stand. Aus der zweiten Mannschaft sprang Luca Mansel ein, und es gelang, Routinier Robbie Sowden aus dem „Ruhestand“ zurückzuholen. Zudem war Dennis Forsch mit im Kader, der eigentlich berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung stehen kann.

Den besseren Start erwischte zunächst der HSV: Zwei Treffer von Titouan Cronier bedeuteten die 2:0- Führung. Doch ein Hattrick des besten Werfers der Gäste, Tim Siedelmann, brachten Ettlingen erstmals in Front. Die nächsten Minuten gestalteten sich ausgeglichen, doch aufgrund technischer Fehler und leichter Ballverluste der Hausherren gelang es der HSG, sich gegen Ende des ersten Durchgangs abzusetzen (10:13, 30.). In der Zweiten Hälfte bot sich zunächst das gleiche Bild: Der HSV spielte eine solide Abwehr, konnte aber in der Offensive zu wenig Akzente setzen. Nach 45 Minuten schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein, als die Albtal-Tigers erstmals eine Fünf-Tore-Führung erzielen konnten. Doch die Kalabic-Sieben ließ die Köpfe nicht hängen und da jetzt auch Robbie Sowden im Tor immer besser in die Partie kam, gelang es nochmals, bis auf einen Treffer heranzukommen (21:22, 55.). In der teils hektischen Schlussphase waren es aber die Gäste, die den besseren Überblick behielten und als Sieger vom Platz gingen.

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„Heute haben wir gesehen, wo wir noch Verbesserungspotenzial haben. Die Abläufe im Spielaufbau haben noch nicht zu 100 Prozent gepasst und in der Abwehr hat teilweise die Absprache gefehlt. Allerdings haben wir kämpferisch eine gute Leistung gezeigt, auf die wir aufbauen können. Gegen einen Aufstiegsaspiranten wie die HSG Ettlingen reicht das aber eben noch nicht“, so die Analyse von HSV-Coach Kalabic.

HSV: Sowden, Mansel; Neumann (1), Kalabic (6/2), Hufnagel (4), Schrank, Kraut (3), F. Gubernatis (2), H. Gubernatis (1), Forsch (1), Diehm (1), Cronier (4). sk

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