Jugendfußball

Nächste Generation der Khediras oder Gnabrys

Stammgäste und Neulinge beim 34. U13 Masters der Spvgg 06 Ketsch

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wk
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Namhaft ist ein gerne gebrauchtes Wort, wenn es darum geht, die Vereine zu beschreiben, die ihre U13-Fußballtalente zum Masters in die Ketscher Neurotthalle schicken.

Und auch bei der anstehenden Neuauflage am Sonntag, 8. Januar, ist ein Feld am Start, das große Erwartungen erlaubt. Darunter sind Vereine, die als Stammgäste schon fast zum Inventar des Turniers gehören, allen voran der Chemnitzer FC, aber auch der 1. FC Köln und der Turniersieger des Jahres 2020, der VfB Stuttgart.

Stolz verweisen die Schwaben auf ihre jahrelangen, großen Erfolge im Nachwuchsbereich verbunden mit klangvollen Namen früherer und aktueller Nationalspieler. Aus dem Badischen kommt indes alles, was Rang und Namen hat und beim Masters immer mit dabei ist: der SV Waldhof, die TSG Hoffenheim, der SV Sandhausen, der SC Freiburg und der Karlsruher SC.

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Neu dabei aus der Region ist der FC Astoria Walldorf. Letzterer ist auf den letzten Drücker ins Feld gerückt, weil Viktoria Berlin aufgrund interner Probleme kurzfristig seine Zusage zurücknehmen musste. Freilich freuen sich nun die Jungs aus dem Kreis Heidelberg „über die Möglichkei, ihren Verein beim topbesetzten Hallenmasters in Ketsch zum ersten Mal vertreten zu dürfen“. Ebenfalls neu dabei sind Fortuna Düsseldorf und SV Darmstadt 98.

Zurück zu den Wurzeln

Für die 2023er Turnierauflage gelten erstmals wieder die ursprünglichen Verhältnisse und Regularien. Weil der beliebte Sparkassen-Cup der Aktiven dieses Jahr nicht stattfindet (wir berichteten), kann man bei der Spvgg 06 nicht auf den Kunstrasen und die Vollbande zurückgreifen. Also wird Hallenfußball wie in der Vergangenheit gespielt und es bleibt abzuwarten, ob und, wenn ja, wie sich dieser Umstand auf das Turnier auswirkt.

Die meisten Fußball-Nachwuchsmannschaften beim U13 Masters verzichten auf die Punktspielrunde in ihren Regionen und beteiligen sich lieber an den eigens für die Nachwuchsleistungszentren (NLZ) eingerichteten Spielrunden und suchen zusätzlich den ständigen Vergleich mit den Topteams aus dem In- und Ausland.

So gesehen bietet das Ketscher Masters eine ideale Bühne für den Wettkampf mit anderen nationalen NLZ. Einige Vereine lassen ihre älteren D-Junioren gezielt gegen die C-Junioren ihrer Kreise antreten, wo sie nicht nur gegen die körperliche Überlegenheit ihrer Gegner bestehen, sondern auch den Übergang vom Klein- zum Großfeld stemmen müssen.

Grundtechnik verfeinern

Und woran wird bei den Spitzenteams beim Training an mindestens drei Tagen in der Woche gefeilt? An der Verfeinerung der Grundtechniken und des Torabschlusses sowie an der individuellen Förderung und Entwicklung. Und wie sieht das idealtypische U13er-Spiel aus? Beim VfB liest man, es sei „offensiv, ballsicher, dominant, mutig, aggressiv, laufintensiv und mit ständiger Angriffsbereitschaft.“

Wenn das mal keine Ansage für den Sonntag, 8. Januar, ab 9 Uhr (Finale 17.15 Uhr) in der Neurotthalle ist. wk