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3. Handball-Liga

„Wir lernen uns immer besser kennen“

HG-Spielmacher Lukas Sauer spricht über den neuen Trainer, die Mannschaft und die bevorstehende Saison

Von 
Johannes Blem
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Die Drittliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen stecken mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Unsere Zeitung sprach mit HG-Spielmacher Lukas Sauer am Rande des eigenen Turniers um den Patrick-Lengler-Cup über die Arbeit des neuen Trainers Thorsten Schmid, die Herausforderungen für das junge Team und die Konkurrenz in der dritten Liga.

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Lukas Sauer, letzte Woche das Turnier in Heddesheim, nun der Patrick-Lengler-Cup. Die Vorbereitung auf die neue Runde nimmt langsam Fahrt auf. Wie lief’’s bisher?

Lukas Sauer ist zweifelsohne der spielerische Kopf der Mannschaft. Im Spiel gegen den Zweitligisten Eisenach (Bild) war auch er sehr gefordert. © Lenhardt

Lukas Sauer: In Heddesheim haben wir gegen etwas schwächere Mannschaften gespielt, die eine oder zwei Klassen unter uns sind. Die Partien hier gegen Zweitligist Eisenach und Liga-Konkurrent Rhein-Neckar Löwen II waren richtige Gradmesser. Speziell gegen Eisenach haben wir gemerkt, was die zweite Liga ausmacht und dass wir davon noch ein gutes Stück entfernt sind.

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Mit Thorsten Schmid steht seit Vorbereitungsbeginn ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Wie gut hat sich die Mannschaft schon an ihn gewöhnt?

Sauer: Das ist ein Prozess, der natürlich länger als ein paar Wochen dauert. In der ersten Phase standen hauptsächlich Athletik, Läufe und Übungen im Kraftraum auf dem Programm. In der Halle sind wir noch gar nicht so lange, haben mit dem Ball noch nicht so viel trainiert. Wir lernen uns immer besser kennen, der Gewöhnungsprozess hat von beiden Seiten begonnen.

Jeder Coach hat seine eigene Handschrift, seine eigene Art. Was zeichnet die Arbeit von Thorsten Schmid aus?

Sauer: Er ist sehr, sehr akribisch. Er hat vor allem ein klares Bild davon, wie die Auslöserhandlungen und Bewegungen auf dem Spielfeld aussehen sollen. Wir kommunizieren viel miteinander, tauschen Eindrücke und Vorstellungen aus. Man merkt, dass er ein absoluter Handballfachmann ist.

In welchem Bereich hat die Mannschaft noch am meisten Potenzial nach oben?

Sauer: Wir haben teilweise noch ein bisschen Nachholbedarf, wie man sich in bestimmen Spielsituationen am besten verhält. Ich nenne es mal Handball-IQ. Genau dort setzt der Trainer auch an. Ich glaube, das ergänzt sich sehr gut.

Der Altersschnitt im Team ist sehr niedrig, es sind wieder einige Spieler aus der HG-Jugend nach oben gekommen. Wo liegen die Herausforderungen für diese Jungs?

Sauer: Viele von ihnen haben A-Jugend-Bundesliga gespielt und sind athletisch in Ordnung. Sie sind aber natürlich noch keine kompletten Spieler. Defizite bei besagtem Handball-IQ kann man in der Jugend zum Beispiel noch durch Athletik wettmachen. Im Herrenbereich geht das nicht mehr, das ist etwas ganz anderes.

Das war in der Partie gegen den ThSV Eisenach auch beim einen oder anderen Zweikampf gut zu beobachten . . .

Sauer: Klar, ein gestandener Zweitligaspieler macht sich nichts aus einem A-Jugend-Bundesligaspieler. Da steckt noch mal eine ganz andere Power dahinter.

Wie schätzen Sie die Konkurrenz in der dritten Liga ein, was kommt auf die HG Oftersheim/Schwetzingen in der neuen Saison zu?

Sauer: Uns erwartet eine richtig schwere Gruppe. Es gibt wahrscheinlich fünf Mannschaften, die aufsteigen wollen. Hinzu kommen die Rhein-Neckar Löwen II, die letztes Jahr Meister wurden. Es wird eine spannende Runde. jb

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