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Nur kleine dunkle Stellen beim Lichterfest in Schwetzingen

Katja Bauroth hat das Lichterfest genossen – bis sie über Becher stolperte...

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Katja Bauroth
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Einfach wunderschön. Anders lässt sich das Lichterfest im Schlossgarten Schwetzingen nicht beschreiben. In Zeiten, in denen erst die Pandemie, dann der Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen auch für Deutschland etwa in Sachen Preisentwicklung den Alltag und damit die Nachrichtenlage negativ beeinflussen, tut ein launiger Abend mit Musik, Spaß und vor allem Gesellschaft gut. Und das zu einem Spottpreis, wenn man mal ehrlich ist: 16 Euro im Vorverkauf (20 Euro regulär) sind sicher für manch Einzelnen viel Geld, in Anbetracht des an dem Abend Gebotenen jedoch ein Schnäppchen, wenn man allein die Kulturangebote etwa mit Christian „Chako“ Habekost, den „Schönen Mannheims“ oder „Me and the Heat“ bedenkt, die einzeln weit mehr als den genannten Betrag an Eintritt kosten würden.

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Andreas Roth vom Veranstalter Yellow Concerts lobt nicht umsonst die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Schwetzingen und den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württembergs, allen voran Sandra Moritz und ihrem Team vom Schloss Schwetzingen. Hier sei das Miteinander stets konstruktiv, was sich letztlich auch im Erfolg des Lichterfestes widerspiegele – das macht Schwetzingen im Vergleich zu anderen Kommunen einfach auch aus: Hier schlägt das Herz fürs Besondere, für Kultur.

Schade nur, dass durch den früheren Termin – bedingt durch die Verlegung der Musik-im-Park-Konzerte aus den Vorjahren – das Lichterfest parallel zum Weldefest in Plankstadt und dem Ortsmittefest in Oftersheim lief. Das kostete sicher allen Events Besucher, die jeder Veranstalter nicht nur in diesen Zeiten gut gebrauchen könnte. Daher ist der Blick auf das große Ganze in der Region wichtig: Die Kommunen sollten sich gerade im Kultursektor noch besser verzahnen und gemeinsam planen – davon würden alle profitieren.

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Noch eine Anmerkung, die mich persönlich sehr ärgerte – und zwar auf Besucher bezogen: Unser Schlossgarten ist und bleibt ein einzigartiges Denkmal. Umso unverständlicher ist es gerade in Zeiten von Fridays-for-Future-Protesten und Umweltschutzparolen, dass just in diesem zauberhaften Park mitgebrachte Sekt- und Weinflaschen ins Grün geworfen und Cocktailbecher beim Gehen auf den Kieswegen fallen gelassen werden. Das waren – zumindest für mich – die einzig dunklen Momente einer farbenfrohen Veranstaltung.

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Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

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