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Gemeindeverwaltung

Mit Verstärkung Altlußheim zum Blühen bringen

Von 
zg
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Neu in der Verwaltung sind Sebastian Klatt, Thomas Siegele, Ada Friesen und Nico Franek, die von Bürgermeister Uwe Grempels mit Blumen begrüßt wurden. © Lenhardt

Altlußheim. Über neue Mitarbeiter in der Verwaltung, im Bauhof und im Rathaus, freut sich Bürgermeister Uwe Grempels. Zwar handelt es sich überwiegend um die Neubesetzung von Stellen, doch trifft dies auf den Bauhof nicht zu, dessen Team Grün, wie Grempels es nennt, personell aufgestockt wird. Und der verstärkte Gärtnertrupp wird wohl am ehesten in der Öffentlichkeit wahrgenommen, gibt es doch im Ort viele Gelegenheiten, das Erscheinungsbild der Gemeinde zu verbessern.

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Landschaftsgärtner Sebastian Klatt kommt aus der freien Wirtschaft, ist schon drei Monate bei der Gemeinde und freut an seiner Arbeit besonders der geringere Anteil der Pflasterarbeiten. Der eine oder andere Backstein, die eine oder andere Baumscheibe, die zu gestalten ihm Grempels prophezeite, kann er da leicht verschmerzen. Thomas Siegele, der künftig als Teamleiter Grün fungiert, wurde von der Gemeinde hingegen „abgeworben“, wie Grempels verschmitzt feststellt, er kommt von der Karlsruher Friedhofsgärtnerei. Ihm obliegt künftig neben der eigenen Arbeit die Koordination des Teams.

„Es muss bunter werden“

Siegele hat schon klare Vorstellungen, was dem Ort guttun wird – mehr Farbe. „Es muss bunter werden“, will er weg vom grau der Steine. Ganz im Sinne des Bürgermeisters, der insbesondere bei den Ortseingängen viel Gestaltungsmöglichkeiten sieht. Selbstkritisch räumt er ein, dass die Gemeinde hier viel Nachholbedarf hat, in der Vergangenheit personell nicht so gut aufgestellt war und dadurch auch nicht immer den Mitarbeitern gerecht wurde – es ist halt viel Arbeit, betont Grempels und wagt den Vergleich mit den Nachbargemeinden. Zwar würden bei denen mehr Blumen blühen, doch habe die Gemeinde viel weniger Mitarbeiter im Gärtnertrupp beschäftigt, bei einer sehr viel größeren Gemarkungsfläche, die von Reilingen bis zur Speyerer Rheinbrücke reicht.

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Das soll sich nun ändern, die Gemeinde soll aufblühen, betont Grempels und freut sich über den Beschluss des Gemeinderates, den Gärtnertrupp aufzustocken. Eine Entscheidung, die im Rat schon ein positives Feedback in Form eines Lobes für durchgeführte Arbeiten erfuhr. „Die Bevölkerung soll sehen, dass sich etwas tut“, hofft Grempels und Siegele will gar die Begeisterung für ein schöneres Erscheinungsbild im Ort wecken.

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Demnächst, merkt der Bürgermeister noch an, gibt es noch zwei neue Fahrzeuge für den Bauhof, eines für den Gärtnertrupp, das andere fürs Wasserwerk. Derzeit laufe noch die Suche nach entsprechenden Fahrzeugen mit E-Antrieb.

Generationswechsel bahnt sich an

Neu im Rathaus sind Ada Friesen und Nico Franek. Während Friesen in der Hauptverwaltung die Nachfolge von Birgit Rehberger antreten soll, ist Franek der designierte Nachfolger von Kämmerer Dieter Büchel. In beiden Fällen freut sich Grempels über die vom Rat genehmigte „überlappende Einstellung“, die einen reibungslosen Übergang ermöglichen soll.

Ada Friesen, die seit Anfang des Monats bei der Gemeinde beschäftigt ist, freut sich über die herzliche Aufnahme – „es war gleich am ersten Tag ein Namensschild an meinem Büro“ – sieht sie sich gut aufgenommen. „Ich denke, wir haben ein gutes Arbeitsklima in der Verwaltung“, gibt Grempels das Kompliment an seine Mitarbeiter weiter.

Aus einem Steuerbüro kommend schreckt sie das neue Aufgabengebiet nicht, zumal sie die kommenden zwei Monate von Birgit Rehberger in die Materie eingelernt wird. „Es war gar nicht so einfach, einen Ersatz zu finden“, zeigt sich Grempels über die gelöste Personalfrage sehr zufrieden. Die neue Mitarbeiterin wird sich künftig im Hauptamt um die Bereiche Vereine, Wohnungsverwaltung und Vermietungen, hier für die Rheinfranken- und die Mehrzweckhalle, kümmern.

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Sanfter Übergang

Seit dem 1. September ist Nico Franek bei der Gemeinde und hat schon von Bürgermeisterstellvertreter Axel Müller seine Ernennungsurkunde überreicht bekommen. Der aus Bammental kommende Finanzfachmann wird vom Kämmerer bis Ende 2022 in die Altlußheimer Besonderheiten eingeweiht – dann geht Dieter Büchel nach über 40 Jahren in den Ruhestand. Diese Zeit will Franek nutzen, um möglichst viel Wissen übernehmen zu können. Denn neben den reinen Zahlen ist es oftmals auch das Hintergrundwissen, das hilft, Vorgänge im Ort richtig bewerten zu können. Insbesondere dann, wenn man wie der kommende Kämmerer vor der Aufgabe steht, die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen. So ist für die Doppik noch die Eröffnungsbilanz zu erstellen und gilt es insgesamt die Digitalisierung in der Kämmerei voranzutreiben.

Franek fühlt sich gleichfalls gut aufgenommen in der Gemeinde, die er sich bewusst ausgewählt hat. In Bammental war er stellvertretender Kämmerer, nun gilt es für ihn den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen, freut er sich auf die kommenden Aufgaben. Und mit ihm freut sich Bürgermeister Grempels, der froh ist, alle Stellen wieder besetzt zu haben – „für uns ein Glücksmoment“. zg

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