Klimapartnerschaft - Verantwortliche sprechen virtuell mit Leitern aus Bonn über geplante Projekte

Genehmigung für Projekt von Brühl und Dourtenga steht noch aus

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Clemens Olbrich (v. l.), Anna-Lena Schneider, Alexander Riese, Dr. Ralf Göck, Birgit Sehls, Abel Abga, Armand Abgas, Iliassa Ketbeka, Bienvenu Christophe Abga und Charles Abgas gemeinsam in der Videokonferenz. © Gemeinde

Brühl. Parallel zur Klimakonferenz der Regierungschefs, die der neue US-Präsident Joe Biden einberufen hatte, tagten auch die deutsch-afrikanischen Partner der Klimapartnerschaft zwischen Brühl und Dourtenga per Videokonferenz. Das teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit.

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Zu diesem Zweck reisten die beteiligten Verantwortlichen der Brühler Partnergemeinde nach Ouagadougou, wo sie in einem Büro des Bürgermeisters mehrere PCs zur Verfügung hatten und auch die technische Infrastruktur mit einer relativ stabilen Internetverbindung für eine Videokonferenz gegeben war. Auf Brühler Seite waren die beteiligten Gemeindemitarbeiterinnen Anna-Lena Schneider und Birgit Sehls jeweils aus dem Homeoffice zugeschaltet, während Bürgermeister Dr. Ralf Göck aus seinem Büro im Rathaus an der Konferenz teilnahm.

Organisiert hatte dies die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) um Clemens Olbrich, Projektleiter der Kommunalen Klimapartnerschaften, und Alexander Riesen, Projektleiter der Förderprogramme für Kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte (FKKP), die beide aus Bonn zugeschaltet waren. Letzterer prüft derzeit den Brühler Antrag für ein erstes gemeinsames Klimaschutz-Projekt. Ziel ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Bevölkerung in Dourtenga bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen.

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Dies soll mit der Pflanzung von Bäumen an Schulen in Dourtenga und der Erprobung von alternativen Anbaumethoden in der Landwirtschaft realisiert werden. Brunnen und alternative Wasserrückhaltemethoden sollen zum Erfolg des Vorhabens beitragen und die Bedingungen für die Landwirtschaft in dem über viele Monate trockenen Land Burkina Faso verbessern. Zudem soll der fortschreitenden Wüstenbildung, die den Klimawandel weiter begünstigt, entgegengewirkt und die Ernährungssituation der Bevölkerung verbessert werden.

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Bei der dreistündigen Konferenz, die von zwei Dolmetschern begleitet wurde, fühlte Riesen beiden Seiten auf den Zahn und schaute, ob die ausgearbeiteten Pläne realistisch und sowohl von der Zeit-, als auch von der Kostenplanung realisierbar seien. Schließlich gab er Hinweise zur Antragstellung des Projekts, welches bei Genehmigung noch im Herbst beginnen könnte.

Am Ende waren sich alle einig, dass eine solche Konferenz zwar den direkten Kontakt und eine Prüfung vor Ort nicht ersetzen könne und auch technisch ihre Tücken habe, „aber wenn zur Realisierung des Projekts letztendlich nur eine Delegationsreise weniger nötig ist, ist für den Klimaschutz und das Finanzbudget des Projekts viel erreicht“, meinte Bürgermeister Dr. Göck, der seinem Amtskollegen Armand Abgas und Gemeinderat Charles Abgas noch viel Erfolg bei den Gemeindewahlen im Mai wünschte. zg

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