Katholische Gemeinde

Leckereien und ein Konzert für den guten Zweck beim Missionsbasar in Ketsch

Der Ketscher Missionsbasar an diesem Wochenende: dieses Jahr ist er wieder ein größeres Ereignis ohne Einschränkungen.

Von 
Caroline Scholl
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2019 ist der Basar gut besucht, bunt dekoriert und das Interesse an der dargebotene Ware ist reichhaltig. So wünschen es sich die Organisatoren wieder. © Zeuner

Ketsch. Unzählige helfende Hände haben in der katholischen Pfarrgemeinde zuletzt Vorbereitungen getroffen. Es wurde gebacken, gekocht und gebastelt und die Vorfreude auf den bevorstehenden Missionsbasar im Pfarrheim ist enorm. „Wir sind sehr froh, die lange Tradition des Missionsbasars am letzten Wochenende vor dem ersten Advent nun wieder ohne große Einschränkungen fortführen zu können“, erklärt Marianne Faulhaber von der Missionsgruppe Ketsch.

Nachdem im vergangenen Jahr der Missionsbasar in kleiner und pandemiekonformer Version stattfand, stehen jetzt die Zeichen besser und der Basar darf ein größeres Ereignis werden. Gemeinsam mit Kurt Gredel, Elfi Hemmerich und der wohlwollenden Unterstützung von Helene Jünger hat Marianne Faulhaber organisatorisch ein schönes Programm für den anstehenden Basar zusammengestellt. „Am Samstag beginnen wir um 14 Uhr. Unsere fleißigen Hobbybäckerinnen haben wieder Plätzchen gebacken, die – genauso wie selbst gemachte Marmelade – zum Verkauf stehen. Ich bin selbst immer wieder überrascht und dankbar, wie viele sich hier im Vorfeld engagieren. Es gibt zudem weitere hausgemachte Leckereien zum Genießen , weihnachtliche Basteleien und schöne Geschenkideen.

Neue Mitstreiter

Aus Ketsch sind erstmalig „Lonis Stöberstübchen“, „Selbstgemachte Fantasien“ und „Steffis Nähereien“ mit auf dem Basar und ergänzen diesen mit ihren attraktiven und wunderschönen Angeboten. „Eine Wein-Probierecke ist in diesem Jahr erstmalig eingerichtet, was mich freut, denn es ist schön, den Besuchern immer wieder etwas Neues anbieten zu können. Bei Kaffee und Kuchen kann man gerne in geselliger Runde im Pfarrheim verweilen und auch beim Bücherflohmarkt fündig werden. Unsere Ministranten bieten zusätzlich noch frisch gebackene Waffeln an, sodass für jeden etwas bis 18 Uhr geboten ist“, informiert Marianne Faulhaber.

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Am Sonntag gehe es dann ab 11.30 Uhr weiter. „Dann ist natürlich wieder der Basar geöffnet und wir freuen uns, dass die Enderle Chuchis, der Club der kochenden Männer aus Ketsch, mit Unterstützung von der Metzgerei Jörger wieder ein tolles Mittagsgericht kochen, das dann von 12 bis 14 Uhr angeboten wird.“, so die Missionsgruppe.

Diese Unterstützung der Chuchis gehöre zu den Traditionen beim Missionsbasar. Zum Preis von 14 Euro gibt es Kalbsbraten mit Rahmwirsing und Kartoffel-Karotten-Stampf. Eine Vorbestellung sei nicht notwendig und das Pfarrheim biete ausreichend Platz, damit jeder gemütlich und ohne Gedränge das Mittagessen genießen könne, heißt es weiter. „Bis 16.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und weiter Gelegenheit, bei der Wein-Probierecke vorbeizukommen“, lässt die Missionsgruppe außerdem wissen.

Musik für Afrika

Unter der Leitung von Dirigent Patrick Wedel und mit dem Konzertorganisten Stefan Göttelmann spielt der Musikverein 1929 am Sonntag dann um 17 Uhr ein Konzert mit dem Titel „Musik für Afrika“ in der Sebastianskirche. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden werde allerdings gebeten. Das Programm sehe einen musikalischen Reigen bekannter Melodien vor und ist mit einer Stunde geplant, so die Veranstalter.

„Was wir in diesem Jahr leider noch nicht wieder im Programm haben, ist das sehr beliebte Theaterspiel der Kolpingsfamilie. Diese haben pandemiebedingt lange nicht proben können, aber für das nächste Jahr sind wir optimistisch“, erklärt Marianne Faulhaber. Die Erlöse des Missionsbasars sollen hauptsächlich dem Herzensprojekt der Missionsgruppe in Tansania zugutekommen, welches die Gruppe seit Jahrzehnten unterstützt. Der Rest verteile sich auf andere gemeinnützige Projekte. „Jeder Cent kommt dort an, wo er dringend gebraucht wird, das ist uns wichtig. In den letzten Jahren wurden durch fehlende Veranstaltungen wenig Spenden generiert und wir hoffen, dass der Missionsbasar wieder gut angenommen wird und wir auf das Wohlwollen der Besucher hoffen dürfen“, ergänzt sie stellvertretend für die Missionsgruppe.

Freie Autorin Freie Journalistin für die Region Rhein-Neckar