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Rheinhalle

Mobiles Kreisteam impft 105 Bürger in Ketscher Rheinhalle

Von 
Caroline Scholl
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Silke Heim von der Gemeindeverwaltung (l.) nimmt die Daten von Ramona Lemmert aus Ketsch auf, die froh über das Impfangebot ist. Silke Moser, ebenfalls von der Gemeindeverwaltung, hilft auch am Empfang mit. © Scholl

Ketsch. 105 von 150 möglichen Moderna-Dosen kommen in der Rheinhalle zum Einsatz, denn genauso viele Impfwillige haben sich bei der Gemeinde zu einer weiteren Corona-Schutzimpfungsaktion angemeldet. „Seit 10.15 Uhr und noch bis etwa 15 Uhr ist das mobile Impfteam heute hier vor Ort“, erklärt Silke Moser von der Gemeindeverwaltung.

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Gemeinsam mit ihrer Kollegin Silke Heim sitzt sie am Empfang und nimmt die Daten der Impfwilligen auf, um diese dann in den Wartebereich weiterzuleiten. In der Rheinhalle ist an diesem Donnerstag wieder ein Impfzentrum entstanden, in Kabinen finden Arztgespräche statt, es wird geimpft und im hinteren Bereich der Halle hat sich das Rote Kreuz (DRK) platziert, um nach der Impfung zu überwachen, dass es allen Frischgeimpften gut geht.

„Bei den letzten zwei Impfaktionen gab es keine besonderen Vorkommnisse und auch heute verläuft alles sehr ruhig bisher“, berichtet Ralph Hartung vom DRK, der mit zwei weiteren Kollegen die Geimpften im Blick hat.

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„Die meisten Menschen freuen sich, dass sie nun die Gelegenheit haben, sich hier impfen zu lassen. Viele möchten das ständige Testen hinter sich lassen und möglicherweise verreisen“, weiß Dr. med Riadh Ben Mrad vom mobilen Impfteam in Heidelberg. Zusammen mitneun weiteren Kollegen ist er heute in Ketsch und in den folgenden Tagen weiter im Rhein-Neckar-Kreis unterwegs.

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Dass Impfwillige aller Altersgruppen berechtigt sind, zeigt sich im Wartebereich. „Bei der Impfaktion heute haben wir außerdem besonders die geflüchteten Personen in Ketsch angesprochen“, sagt Nicole Verclas vom Integrationsbüro. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Anne Ashour-Leidinger ist sie vor Ort behilflich, um Fragen zu beantworten. Rund 30 Geflüchtete nahmen das Angebot an, obwohl bei vielen zunächst Vorbehalte vorhanden gewesen seien.

„Etwa die Hälfte aller angesprochenen Geflüchteten reagierten zunächst ablehnend, denn viele waren durch Informationen welcher Art auch immer, sehr verunsichert. Nun aber haben sich viele doch entschlossen, sich heute impfen zu lassen“, bekräftigt Nicole Verclas.

„Ich war zunächst dagegen“

„Die unterschiedlichen Informationen im Internet haben mich tatsächlich sehr verwirrt. Jedoch ist es nun hilfreich, geimpft zu sein, denn so ist der Alltag etwas einfacher. Es ist gut, hier vor der Haustür geimpft werden zu können, denn über das Internet an einen Termin zu kommen, ist sehr kompliziert“, bestätigt Maryam Murat, die seit über vier Jahren in Ketsch lebt und über die Türkei und Lettland in die Enderlegemeinde kam. Kurdistan Mohammad, eine aus Syrien stammende Kurdin ergänzt: „Ich war zunächst komplett gegen das Impfen, weil ich grundsätzlich Medikamente und Chemie in meinem Körper vermeiden möchte. Ob diese Impfungen freiwillig sind? In gewisser Weise ja, aber irgendwie auch nicht, denn als Nicht-Geimpfte ergeben sich Nachteile und Einschränkungen. Von daher ist es nun okay für mich und ich lasse mich heute impfen. Dass ich dies hier in Ketsch machen kann, dafür bin ich sehr dankbar.“

Der zweite Impftermin ist für den 26. August in der Rheinhalle geplant.

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