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SPD und katholische Gemeinde - Kindergärten und Schüler feiern gemütliche Andachten

Martinsgottesdienst statt Umzug in Neulußheim

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rhw
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Ihre wunderbaren Laternen präsentieren die „Gartenzwerge“ und „Ameisen“ des Podey-Kindergartens zu Martini. © Hettwer

Neulußheim. Die Beschränkungen zur Corona-Pandemie machten es erneut erforderlich, den Martinsumzug an der Grillhütte abzusagen. Wobei ganz absagen auch in diesem Jahr für die Jüngsten der Gemeinde nicht infrage kam. „Man muss nur kreativ sein“, so Altgemeinderätin Dagmar Engelhardt vom SPD-Organisationsteam, die von Miriam Walkowiak, Renate Schöner, Dennis Wohlgemuth und Renate Hettwer unterstützt wurde.

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In diesem Jahr hatten Pfarrerin Katharina Garben, Vikarin Joana Notheis und Diakon Jascha Richter mit dem Team der SPD die Idee, an drei Tagen und verschiedenen Uhrzeiten die Kindergärten und Schüler der Lußhardtschule zu einer kleinen Martinsandacht in die Kirche einzuladen. Und sie kamen, die Kinder und Erzieher des katholischen Kindergartens, der Pusteblume mit den Kindern der Kleeblatt-, Kornblumen-, Goldstern- und Löwenzahngruppe. Auch die vier Klassen der Lußhardtschule mit ihren Lehrerinnen hatten sich eingefunden und ein paar Schüler hatten ihre selbst gebastelten Laternen dabei. Ganz aufgeregt lauschten gerade die Kleinsten der Martinsgeschichte auf der Leinwand. Martinslieder fehlten selbstredend auch nicht.

Die Laternen sind mit dabei

Die vier Gruppen des Podey-Kindergartens, die Bären, Delphine, Gartenzwerge und Ameisen hatten am späten Nachmitttag des Martinstags ihre Laternen mitgebracht und so zogen auch sie in die Kirche ein. Symbolisieren die Laternen doch, das Licht in die Welt einzieht und sie erhellt.

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In den einzelnen kurzen Predigten von Katharina Garben, Joana Notheis oder Jascha Richter ging es um Martin, der im Norden des heutigen Frankreichs um 317 nach Christus als römischer Soldat stationiert war. Für seine Tat, als er seinen warmen Mantel für einen frierenden Bettler teilte, wird Martin heute noch verehrt, der sich nach diesem Erlebnis taufen ließ und das Militär verließ. Er wurde damit zum Vorbild dafür, wie es gehen kann, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst.

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Mit den abschließenden Orgelklängen, Gerhard Müller begleitete die Martinsandachten, bekamen die Jüngsten die traditionelle Martinsbrezel. Vorher je nach Anzahl der Gruppe abgezählt und einzeln verpackt oder bereits in die jeweilige Einrichtung gebracht, um sie dort gemeinsam zu genießen. rhw

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