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Abschluss

Von Backen bis Zeltlager: Ferienprogramm in Plankstadt endet

Die Ferienspiele - mit 63 Angeboten - gehen zu Ende. Rund 200 Kinder waren seit Ende Juli beim Ferienprogramm dabei. Von Ausflügen bis zu einem Zeltlager war vieles geboten.

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gvp
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Das Ferienspielprogramm der Polizei Bruchsal, zu dem 94 Plankstadter Kinder mit ihren Eltern in Bussen anreisen, interessiert beileibe nicht nur den Nachwuchs. © Gemeinde

Plankstadt. Grundschüler sind in und um Plankstadt gut unterwegs. Beim Ferienprogramm der Gemeinde, das von vielen Vereinen und Privatleuten mit kreativen, sportlichen und naturverbundenen Aktionen sowie Ausflügen und einem Zeltlager angeboten wurde, waren seit 28. Juli mehr als 200 Kinder unterwegs. „Das Ferienprogramm ist auf der Zielgeraden“, erklären Martina Ahnepohl und Stephanie Knebel, die im Rathaus Verantwortliche für Kinder, Jugend und Senioren sind.

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Begeistert sind beide von der großen Resonanz der Veranstalter, die sich nach einem Aufruf gemeldet hatten. Schnell konnten so die unterschiedlichsten Programme festgelegt werden. Im Fokus standen dabei Spiel, Spaß, Sport und Neues kennenlernen. Die Basis des Erfolgs liege darin, dass nicht nur Vereine etwas anbieten würden, sondern auch Private dazu beitragen. Damit gebe es jedes Jahr eine kunterbunte Mischung, die für jeden und jedes Alter etwas biete.

Bei „Mit dem Bürgermeister unterwegs“ ist der Name Programm: Nils Drescher zeigt den jüngsten Einwohnern die Gemeinde. © Gemeinde

Dass schon am ersten Ferientag ein Megaevent anstand, freute viele Eltern, die ihren Nachwuchs – 94 Kinder – am Festplatz verabschiedeten. Die Mädchen und Jungen erlebten dann einen ganzen Tag bei der Bereitschaftspolizei Bruchsal, die zum „Kindertag“ eingeladen hatten. Mehr als 40 Stationen warteten darauf, entdeckt zu werden. Zum ersten Mal war man von Plankstadt aus mit zwei Bussen unterwegs, die bis auf den letzten Platz besetzt waren.

Drescher gibt Einblicke

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Bei „Mit dem Bürgermeister unterwegs“ gab es eine Fragerunde, wer, was, wie und wo im Rathaus macht, der eine Führung durch die neuen Räume – fach- und sachkundig von Verwaltungschef Nils Drescher geleitet, folgte. Gestärkt mit einem Imbiss radelte die Gruppe nach Eppelheim zum Minigolfen.

20 Kinder erlebten zudem einen zweistündigen Inlineskate-Grundkurs auf dem Gelände der Humboldtschule. Während dieser zwei Stunden erlernten die Kinder auch, wie wichtig es ist, eine entsprechende Schutzausrüstung zu tragen.

Flamingo am beliebtesten

Sommerplätzchen backen bot der Freundeskreis der Humboldtschule an. Nach einer Kennenlernrunde im Schulhof ging es an die Arbeit. Mit Butter, Eiern, Zucker und Mehl wurde ein Teig hergestellt, der zum Abkühlen erst mal in den Gefrierschrank wanderte. Es wurden nicht nur Sterne und Tannenbäume ausgestochen, sondern auch Fische, Eis, Ananas, Palmen und vieles mehr. Vor allem die filigrane, beliebte Flamingo-Ausstechform forderte heraus.

Ein wenig außer Puste waren die Kinder schon, nachdem sie die ersten Aufwärmübungen bei der Tanzsportgarde gemacht hatten. Spielerisch wurden alle Muskeln aufgewärmt, ganz schnell liefen die Ferienspieler durch die Halle an der Humboldtschule, auf Zuruf verharrten sie im Lauf und stellten verschiedene Figuren dar. Eine kleine Choreografie saß auch schon, die die Mädchen und ein Junge gerne vorführten.

Eine Schatzsuche startete an der Friedrichschule, aber bevor die Kinder den ersten Hinweis suchten, mussten sie erst einmal alle Topfstelzen laufen. Insgesamt gab es sechs Rätsel zu lösen und immer wieder sportliche Aktivitäten, wie auf einem Bein hüpfen oder zu zweit Ballonlauf um den Wasserturm herum meistern. Nach drei Stunden zu Fuß fanden die Ferienspielkinder schließlich eine große Schatztruhe – gefüllt mit Medaillen und Süßigkeiten.

Capoeira ist wie ein Tanz, bei dem sich die beiden Akteure katzenähnlich bewegen, Sprünge und eine besondere Art der Akrobatik zu Klängen des Berimbau, einem traditionellen Saiteninstrument. Kinder von vier bis zwölf Jahren haben in zwei Gruppen gelernt, wie Capoeira funktioniert und welche Regeln es gibt. „Trotz großer Hitze haben die Kinder toll mitgemacht“, lobte Trainerin Sabine Busse.

Im Haus der Zukunft

Was tun, wenn in einem Hochtechnologie-Haus der Zukunft der Zentralcomputer plötzlich verrückt spielt oder sogar das gesamte Haus verriegelt und die menschlichen Bewohner damit zu Gefangenen macht? Mit dieser Idee beschäftigten sich die sieben Teilnehmer des dreistündigen Theaterworkshops „Der Computer und ich“, der in der Humboldt-Schule stattfand. Nach den Basisübungen für Stimme und Bewegung wurden verschiedene Szenarien dargestellt.

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