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Jugendaustausch

Hindernisse mit Spaß überwinden

Zum Abschluss einer ereignisreichen Woche beweisen die Teenager aus Deutschland und Frankreich ihr Können beim Fußball-Golf

Von 
Henrik Feth
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Die Austauschschüler und ihre Betreuerinnen mit glücklichen Gesichtern bei der Siegerehrung. © Ryll

Reilingen. Deutschland und Frankreich sind in vielerlei Hinsicht gegensätzlich, so sind beispielsweise die Sprachen oder die landestypische Kulinarik komplett unterschiedlich. Nichtsdestotrotz verbindet die benachbarten Staaten eine Freundschaft, die innerhalb Europas ihresgleichen sucht. Doch im Sport und speziell im Fußball herrscht eine gesunde Rivalität zwischen den beiden Nationen.

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Bei der Tour vom Jugendaustausch Reilingen/Jargeau zum Fußball-Golf nach St. Leon-Rot stand allerdings der Spaß im Mittelpunkt. Denn nach zweijähriger Corona-Unterbrechung sind in dieser Woche wieder 18 Schüler und zwei Betreuerinnen in der Spargelgemeinde zu Gast und verbrachten gemeinsame Tage voller kultureller Freundschaft, Teamgeist und Action.

Zum Abschluss dieser aufregenden Zeit ging es dann am Mittwoch zum Crossover der beiden Rasensportarten Fußball und Golf. Vor allem für die französischen Jugendlichen war dies ein Highlight, wie die Reilinger Betreuerin Maren Ryll vor Beginn verriet: „In Frankreich ist nur Minigolf verbreitet, also ist die Erfahrung heute etwas komplett Neues für die Jugendlichen.“

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Da in beiden Nationen der Fußball zu den beliebtesten Sportarten zählt, war die Neugierde und Begeisterung der Teenager auf Anhieb geweckt. Zunächst wurden die insgesamt 21 Teilnehmer (nur vier absagen aufgrund der hohen Temperaturen) in Gruppen eingeteilt. Bevor es auf die 18 Löcher fassende Bahn ging, wurde kurz Regelkunde betrieben und jeder erhielt einen eigenen Fußball.

Schon ab der ersten Herausforderung mit Baum-Hindernis und Sandgruben hatten die Jugendlichen enormen Spaß. Die Gruppe um Elsa Julien –Lebouc, Roxane Biezau – Couton, Noa Berthier , Mélissa Guiraud und Florentine Pfahler blieb auch direkt unter Par und bewies ihr Talent. Elsa betonte: „Die ganze Woche hat einen Riesenspaß gemacht. Das Fußball-Golf heute ist ein gelungener Abschluss.“

Auch bei den anderen Gruppen gab es jede Menge Alberei und Freude: Mal wurde jemand abgeschossen oder der Schütze verfehlte wiederholt das Loch, was zu gemeinschaftlichen Gelächter führte. Die Jugendlichen amüsierten sich trotz der hohen Temperaturen sichtlich.

Der Wettbewerb stand eindeutig im Hintergrund, blieb jedoch nicht ganz außen vor. Punkte wurden trotzdem gezählt und die jeweiligen Gruppengewinner erhielten ein besonderes Privileg: Sie durften aus der von Matthias Amend gespendeten Palette an Heidelberg-Souvenirs zuerst auswählen. So hatten sie die Qual der Wahl aus Fischerhüten, Schlüsselanhängern oder Stickern. Die restlichen Teilnehmer gingen hier ebenfalls nicht leer aus.

Nach dem hitzebedingt anstrengenden Vormittag ging es für die Jugendlichen zurück zu ihren Gastfamilien, bevor am Abend eine Kinoaufführung samt Crêpes bei der Familie Bareiß auf sie wartete.

Chloé Pujol, eine der Betreuerinnen der Gastkinder, ließ die Woche Revue passieren: „Ich war selbst schon Teilnehmerin am Austausch. Jetzt als Betreuerin habe ich nochmals einen anderen Einblick. Alle verstehen sich super und bei den Aktivitäten ist die Gruppe trotz Sprachbarriere einfach unglaublich gut zusammengewachsen. Wir hatten eine wunderbare Woche“. Am Donnerstag geht es zurück nach Frankreich.

Autor Volontär

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