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Jugendgemeinderat - Kandidaten stellen sich vor / Wahl findet am Samstag statt / Zehn Bewerber treten an / Neues Gremium verfügt über neun Sitze

Kandidaten für den Reilinger Jugendgemeinderat stellen sich vor

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zg
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Bürgermeister Stefan Weisbrod (l.) und die Gemeinderäte freuen sich auf die kommende Unterstützung durch den Jugendgemein-derat, der am Samstag, 7. Mai, gewählt wird. © Gemeinde

Reilingen. „Es ist fantastisch, dass Reilingen jetzt bald einen Jugendgemeinderat haben wird, und der Gemeinderat wird sich sicherlich freuen, bald Verstärkung zu bekommen“, betonte Bürgermeister Stefan Weisbrod, als er die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich erstmals für den neu ins Leben gerufenen Reilinger Jugendgemeinderat zur Wahl stellen, begrüßte.

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Zahlreiche Jugendliche, aber auch viele Mamas und Papas sowie die Vertreter des Gemeinderates waren in die Aula der Friedrich-von-Schiller-Schule gekommen, um die Vorstellungsrunde der jugendlichen Kandidaten mit großem Interesse zu verfolgen. Die Kandidatenvorstellung wurde moderiert von Walter Rall, Sozialarbeiter der mobilen Jugendarbeit in Reilingen, assistiert vom Schulsozialarbeiter Tobias Dorn, beide vom Verein Postillon.

Famke Kradi, 16-jährige Schülerin am Gymnasium in Walldorf, würde sich freuen, Entscheidungen, welche die Jugendlichen betreffen, in Zukunft mitbestimmen zu können. Eine verbesserte Kommunikation, zum Beispiel über die Einrichtung einer zentralen E-Mail-Adresse, unter den Jugendlichen ist das Anliegen von Nia Cosima Walter, 17 Jahre alt und Schülerin am Wirtschaftsgymnasium in Schwetzingen. Der 17-jährige Silas Linnebach, der im Seniorenheim „Am Feldrain“ in Reilingen tätig ist, hält es für wichtig, dass die Jugendlichen einen Ansprechpartner für ihre Anliegen haben. Auch die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt ist für ihn ein wichtiges Thema.

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Nach Ansicht von Malik Beinlich, 14-jähriger Schüler an der Friedrich-von-Schiller-Schule, sollte der Jugendgemeinderat stets ein offenes Ohr für die gesamte Jugend haben. Anthea Reeb, 16 Jahre alt und Schülersprecherin am Johannes-Sebastian-Bach-Gymnasium in Mannheim, setzt sich seit Längerem für die Bildung eines Jugendgemeinderats ein und freut sich, dass diese Idee jetzt in die Tat umgesetzt werden kann. Eine bessere Gestaltung des Bürgerparks, zum Beispiel durch Errichtung von überdachten Sitzgelegenheiten, schlägt Vanessa Greif, 17-jährige Schülerin an der Markus-Schule in Altlußheim, vor.

Verbesserte Spielplätze, Jugendplätze und mehr Möglichkeiten für die Freizeitaktivitäten der Jugendlichen wünscht sich die 13-jährige Patricia Daliana Ludvig, Schülerin an der Friedrich-von-Schiller-Schule. Ebenfalls für den Ausbau des Jugendplatzes und für verbesserte Sitzgelegenheiten, wo sich die Jugendlichen treffen können, spricht sich Lilly Marleen Dechant, 13 Jahre alt und Schülerin an der Friedrich-von-Schiller-Schule, aus. Mehr Treffpunktmöglichkeiten für die Jugendlichen und ein verbessertes Spielplatzangebot wünscht sich der 14-jährige Tristan Heiler, ebenfalls Schüler an der Schillerschule. An der Teilnahme der Vorstellungsrunde verhindert war Kandidat Luca-Elias Fontana, 14-jähriger Schüler an der Schillerschule.

Nachdem sich die Bewerber dem Publikum präsentiert hatten, wurden die Fragen und Themenvorschläge, die von den anwesenden Wahlberechtigten schriftlich eingereicht worden waren, erörtert. Die Kandidaten hatten dabei die Gelegenheit, ihre Meinungen und Anregungen zu den Themen, die den Jugendlichen wichtig sind, darzulegen.

Themenschwerpunkte waren der Ausbau des öffentlichen Wlan-Netzes, der öffentliche Nahverkehr, Einrichtung einer E-Mail-Adresse oder eines Instagram-Accounts als Eingangskanal des Jugendgemeinderates für die Anliegen der Jugendlichen, die Sicherheit und Sauberkeit auf öffentlichen Plätzen und nicht zuletzt auch wieder der Jugendplatz und der Bürgerpark.

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Mit dem Jugendgemeinderat wird eine demokratische Interessensvertretung der Jugendlichen in Reilingen geschaffen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Interessen und Belange der Jugendlichen in allen sie betreffenden Themen angemessen betrachtet werden.

Am Samstag, 7. Mai, wird gewählt

Am Samstag, 7. Mai, ab 18 Uhr werden die Stimmen der wahlberechtigten Jugendlichen ausgezählt, und dann wird sich zeigen, wer von den zehn Bewerberinnen und Bewerbern in den Jugendgemeinderat einzieht. Insgesamt dürfen neun Personen im Alter von 13 bis 19 Jahren in diesem Gremium mitarbeiten.

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