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Lutherhaus

Türen stehen offen für Kunst der Künstlerinitiative KIS

Bemerkenswerte Ausstellung der Künstlerinitiative KIS geht noch bis Sonntag

Von 
Andreas Lin
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KIS-Mitglied Jessen Oestergaard (l.) führt mit viel Leidenschaft in die Ausstellung seiner Kollegen ein. © Dorothea Lenhardt

Schwetzingen. „Die Türen stehen offen für Kunst und für Gespräche über die Kunst“, sagte Karin Posmyk bei ihrer Begrüßung. Und die Vorsitzende der Schwetzinger Künstlerintiative KIS durfte sich am Freitagabend freuen, dass durch diese Türen im Lutherhaus so viele Menschen zur Vernissage der großen Ausstellung gekommen waren. Noch bis zum Sonntag sind dort Grafiken, Malerei, Skulpturen, Fotografie, Paper Art, Fumage und Objektkunst der KIS-Mitglieder zu sehen – und zu erstehen.

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Einer der die Künstlerinitiative entscheidend mitgeprägt hat, konnte leider selbst nicht mehr dabei sein – Professor Josef Walch, der Anfang März verstorben ist. Aber er war dennoch im Lutherhaus präsent: „Schauen Sie sich seine Bilder an und erinnern Sie sich an ihn“, sagte der Hausherr und evangelische Pfarrer Steffen Groß, der mit Walch freundschaftlich verbunden war. „Ohne ihn wäre die KIS nicht das, was sie heute ist“, betonte Groß und viele im Auditorium pflichteten ihm da bei.

Gäste bereichern die Schau

Die Vernissage ist sehr gut besucht – die Ausstellung verdient diese Resonanz auch und macht das Lutherhaus zu einem Kunsttempel. © lenhardt

Mit Heiko Hofmann und Anton Seib waren zwei weitere KIS-Mitglieder in memoriam mit ihren Werken präsent. Diese können bis zum Sonntag noch begutachtet werden – genauso wie die Grafiken, Gemälde, Fotos oder Skulpturen der KIS-Mitglieder Tom Feritsch, Traudel Hagmann, Florian Till Franke von Krogh, Jörg Künkel, Oliver Mezger, Jessen Oestergaard (der auch alle Kollegen vorstellte), Karin Posmyk, Karin Schmiedebach, Matthias Schöner, Elke Weickelt und Felicitas Wiest. Mit dem Speyerer Klaus Fresenius und der Galerie von Michael Hampel aus Schwetzingen, der Künstler aus Georgien fördert, stellen auch zwei bemerkenswerte Gäste aus.

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Zur Ausstellung gehört übrigens auch die Begegnung mit den Künstlerinnen und Künstlern, die traditionell anwesend sein werden. Eine besondere Gelegenheit zum Austausch soll es an diesem Samstag, 16. Juli, um 18 Uhr geben, wenn es heißt: „Let‘s talk about Art“ – „Lasst uns über Kunst reden“. Und auch die Musik bei der Vernissage war Kunst – in Person von Nii Ashitey vom Trommelpalast Mannheim.

Info: Die Ausstellung im Lutherhaus ist am Samstag, 16. Juli, von 12 bis 21 Uhr (Künstlergespräch um 18 Uhr) und am Sonntag, 17. Juli, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Autor Stv. Redaktionsleiter + Lokalsportchef Schwetzinger Zeitung

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