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Altstadt

Das schönste Fest von Speyer ist zurück

Gemütlich zusammensitzen, Musik hören und jede Menge Schorle trinken

Von 
Jürgen Gruler
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Mit Power: Hinter der Dreifaltigkeitskirchengemeinde heizt die Band N.S.A. (Noisy Sound Agents) dem Publikum ein. © Venus

Speyer. Die Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler hat es beim Fassbieranstich am Freitagabend auf dem Fischmarkt ganz richtig gesagt: „Schön, dass wir wieder hier feiern dürfen. Ich danke allen, die mitmachen und den Anwohnern, die uns das erlauben. Es ist ein Fest, das von den Ehrenamtlichen in nachbarschaftlichen Verständnis gemacht wird“, so die OB. Die Stadtjugendkapelle unter Leitung von Tobias Schmitt spielt Hits aus den 1980ern. Marktmeisterin Heidi Jester sticht das Fass an.

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Endlich ist das Altstadtfest zurück. Die Speyerer nutzten es gleich eifrig, daran konnten auch die durchwachsenden Wettervorhersagen nichts ändern. An 53 Ständen von Privatpersonen, Vereinen, Hilfsorganisationen und Serviceclubs konnten Tausende Besucher nicht nur Schorle, Bier und andere Getränke sowie ein vielseitiges Essensangebot fassen, sondern vor allem in Höfen und gemütlichen kleinen Zelten sitzen und sich über Gott und die Welt unterhalten. Und es gab auch Kopfschütteln und viele Lacher ob manch einer übertriebenen Schutz- und Sicherheitsmaßnahme wie einem Holzgerüst an der Sonnenbrücke, die dadurch zwar enger aber bestimmt nicht sicherer für die Flaneure wurde.

Vieles für den guten Zweck

Die drehten dann munter ihre Runden durch das unterhalb des Doms gelegene frühere Fischerviertel und entdeckten neue und altvertraute Höfe und Stände. Gemütlichkeit war Trumpf. An der „Schobbetankstell“ der Familie Rumpf war wie immer besonders viel los. Gut, dass da auf der anderen Brückenseite auch der Halbmond erstmals mit von der Partie war. Ganz ukrainisch zeigte sich dieses Mal der Lionsclub in der Georgengasse. „Borschtsch“ nach Originalrezept sorgte für die richtige Grundlage für den Weingenuss – der Erlös geht ins Hilfsprojekt, das man seit Kriegsbeginn betreut.

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Gleich nebenan gab’s was auf die Ohren. Der Bauverein der Dreifaltigkeitskirche hatte die Band N.S.A. um die lokalen Musikprofis Udo Sailer und Uli Müller eingeladen, die gleich für Stimmung sorgte: Mit „Mustang Sally“ von den Commitments legten sie los, bei Rod Stewarts „Heißen Beinen“ waren schon die ersten Mitsinger auszumachen. Spätestens mit „Just a Gigolo“ waren die ersten Tänzer vor der Bühne. Dann setzte der Regen ein und es wurde unter Schirmen gefeiert. Viele wanderten aber auch in die Gaststätten ab.

Am Samstag geht das Altstadtfest ins Finale mit Kinderprogramm ab 14 Uhr, Entenrennen um 15 Uhr und mit Musik und Schorlerunden bis 2 Uhr nachts (Musikende um Mitternacht). Wer sonntags kommt, kommt zu spät.

Chefredaktion Jürgen Gruler ist Chefredakteur der Schwetzinger Zeitung.

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