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Alles hat zwei Seiten

Zum Jahreswechsel treffen Vergangenheit und Zukunft spürbar wie selten sonst in der Gegenwart aufeinander. Darauf sollten wir uns in der sechsten Rauhnacht vorbereiten - denn es ist ein guter Tag, um durchzuschnaufen.

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Kommentar von
Ralf Strauch
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Zum Jahreswechsel treffen Vergangenheit und Zukunft spürbar wie selten sonst in der Gegenwart aufeinander. Darauf sollten wir uns in der sechsten Rauhnacht vorbereiten. Heute ist ein guter Tag, um durchzuschnaufen. Halten wir inne, zentrieren wir uns, achten wir auf die innere Balance. Ruhe und Einkehr sind in dieser sechsten Rauhnacht die Schlüsselworte.

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Wir wollen uns also auf eine Balance, auf ein Gleichgewicht, konzentrieren, um den inneren Frieden zu finden. Doch da tauchen immer wieder Gedanken auf, die unsere Balance zwischen hellen und dunklen Aspekten – die natürlich auch zum Leben gehören – ins Kippen bringen. Daran können wir heute arbeiten, um in ein inneres Gleichgewicht zu kommen.

Zunächst geht es darum, zu erkennen, dass das Leben nicht nur supertoll oder vollkommen deprimierend ist. Leben spielt sich bestenfalls im Gleichgewicht zwischen diesen beiden Polen ab. Viele Menschen empfinden diese Dualität des Lebens allerdings als Bürde. Sie wollen nur das Licht und nicht den Schatten, das Glück ohne das Leid, die Wärme und nicht die Kälte. Doch alles ist irgendwo zwischen den Polen, auch wenn oft einer der beiden unerwünscht ist. Wir neigen dazu, die eine Seite auf- und die andere Seite abzuwerten.

Aber nicht die beiden Pole setzen uns in ein Ungleichgewicht, sondern die Ablehnung des Unerwünschten. Es ist unsere eigene Wertung, die uns die Ausgeglichenheit stiehlt, denn das Leben ist ein Wunder aus Licht und Schatten. Akzeptieren wir ohne jede Wertung, dass alles im Leben zwei Seiten hat.

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Nehmen wir uns heute die Zeit, um unser Leben zwischen diesen Polen zu reflektieren und um auf unsere Ängste zu schauen. Versuchen wir es dabei anders als oft sonst im Alltag zu machen: Lassen wir uns nicht von unseren Ängsten leiten. Schauen wir auf diese Fesseln und beginnen zu überlegen, wie wir sie abstreifen können.

Fühlen Sie sich heute ganz frei, Ihr individuelles Ritual zu kreieren. Es kann länger, kürzer, früher oder später sein. Vertrauen Sie darauf, dass alles gut und richtig ist, so wie es ist. Vielleicht mögen Sie ein Bad mit Rosmarinöl nehmen. Es löst die Schwere und schenkt Ruhe und Ausgeglichenheit. Als Räucherwerk könnten Sie heute neben dem Dauerbrenner Weihrauch noch Salbei, Zimt und Nelken auf die glühende Kohle legen. Und haben Sie eventuell noch vom Mädesüß?

Autor

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